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Vorstellung: Pogea Racing motzt 59er Corvette auf

Vorstellung: Pogea Racing motzt 59er Corvette auf

Kernsanierung

06.02.2012

Den klassischen Stil einer Corvette der späten 1950er Jahreverbindet Pogea Racing mit moderner Technik. Das 59er Cabriolet versteckt unter der schnittigen Karosserie moderne Technik, samt standfester Bremsen, einen starken Motor und viel Komfort im Innenraum. Die Technikkur lässt sich das Unternehmen mit 225.000 Euro bezahlen. Zum Vergleich: Die aktuelle Corvette gibt es ab rund 72.000 Euro.

Für mehr Steifigkeit wurde das Chassis durch eine neue Rohr-Rahmen-Konstruktion verstärkt, die nun auch ein Gewindefahrwerk und den Antrieb sowie neue Bremsen aufnehmen kann. Beim Motor blieben die Tuner traditionell und transplantierten den Motor der aktuellen Corvette. Der 6,2-Liter-V8 erhielt allerdings noch schärfere Nockenwellen, neue Einspritzventile, offene Ansaugtrichter und eine ebensolche Abgasanlage.

Die Leistung beträgt nun 485 PS, das Drehmoment 585 Newtonmeter. Die Gänge werden manuell mit einem Fünfganggetriebe gewechselt, optional ist auch eine Automatik erhältlich. Der Standsprint des nur 1,1 Tonnen leichten Cabrios aus dem Stand auf 100 km/h ist nach 3,9 Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 288 km/h, so der Fahrzeugveredler.

Heftige Stopper

Vorstellung Pogea Racing motzt 59er Corvette aufUm den Zweisitzer sicher zu verzögern, ist eine Sportbremsanlage mit gelochten und innenbelüfteten Bremsscheiben der neuen Corvette montiert. Zwölf vordere und acht hintere Kolben beißen jetzt beim Bremsen zu. Den Kontakt zum Asphalt halten Breitreifen in der Dimension 265/40 R18 und 305/30 R19 (hinten). Platz finden die Walzen in der um 37 Zentimeter verbreiterten Karosserie, die nun insgesamt 2,09 Meter misst.

Im Innenraum des 4,50 Meter langen Neo-Klassikers kommt weißes und rotes Leder zum Einsatz, dazu gibt es ein abgeflachtes Sportlenkrad, Servolenkung, Soundanlage, Navigationssystem und Klimaautomatik.

Gebrauchte Exemplare sündhaft teuer

Stellt sich noch die Frage, wer seine 59er Corvette einer solchen Veredelungskur freiwillig unterziehen würde? Hierbei handelt es sich eigentlich um ein seltenes Sammlerstück, bei dem Fahrzeuge im Originalzustand besonders gut bezahlt werden. Derzeit werden in Deutschland für entsprechende Exemplare sechsstellige Summen abgerufen. Der Pogea-Umbau dürfte da nur bedingt wertsteigernd sein. Apropos: Hier finden Sie auf der AutoScout24-Börse einige Gebraucht-Exemplare.

 

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