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Vorstellung: Mercedes-Benz GLE Coupé

Vorstellung: Mercedes-Benz GLE Coupé

Daimlers Rache

11.12.2014

Mit dem 2er Active Tourer hat BMW eine ziemlich gute Kopie der Mercedes-Benz B-Klasse auf den Markt gebracht. Jetzt rächen sich die Stuttgarter und ahmen den X6 nach. Die reichlich späte Anwort auf BMWs SUV-Coupé heißt GLE Coupé und soll ab Frühsommer 2015 auf Kundenfang gehen. Seine Premiere feiert der Benz auf der Auto Show in Detroit Anfang Januar.

Vorstellung Mercedes-Benz GLE Coupé Galerie

Das Design.

Vorstellung Mercedes-Benz GLE Coupé Vorne ein typischer Geländewagen, mit riesigem, senkrecht stehenden Kühlegrill in dem mittig platziert das Firmenlogo prangt. Dazu große Lufteinlässe, Unterfahrschutz und Voll-LED-Scheinwerfer, die von der S-Klasse stammen könnten - inklusive der LED-Tagfahrlicht-Fackeln, Daimlers neuem Markenzeichen; so dürfte auch der M-Klasse-Nachfolger in ein paar Jahren auftreten, der dann folglich nur noch GLE heißt. Am Heck zitiert Chef-Designer Gordon Wagener wiederum die S-Klasse, hier allerdings das Coupé mit seinen äußert breiten Rückleuchten.

Und dazwischen? Ab der B-Säule fällt der SUV-typisch hohe Aufbau sanft nach hinten ab, um in einem kurzen Bürzel mit serienmäßig elektrisch betätigter Heckklappe zu enden, unter der sich im Idealfall bis zu 1.650 Liter Gepäck verstauen lassen sollen. Wer sich das GLE Coupé im Profil anschaut, und dabei ein bisschen die  Augen zusammen kneift, der kann allerdings problemlos auch einen BMW X6 erkennen.   

Vorstellung Mercedes-Benz GLE Coupé Innen gibt es sportlichen Luxus: Das Armaturenbrett ist großflächig mit Holz, Aluminium oder Carbon dekoriert, mittig thront der Bildschirm für das Comand-System, das wie gehabt per Dreh-Drück-Regler mit Touchpad bedient wird. Der Fahrer greift an ein Drei-Speichenlenkrad, dahinter liegen in angedeuteten Tuben die Rundinstrumente; dazwischen sitzt das große Info-Display. Die serienmäßigen Sportsitze sollen Komfort und Seitenhalt gleichermaßen bieten.

Der Antrieb.

In Sachen Antrieb scheint sich Mercedes ebenfalls bei BMW Inspiration geholt zu haben. Vor einigen Jahren führten die Münchner mit den M-Performance-Modellen eine neue Produktlinie ein, die zwischen den radikalsportlichen M-Modellen und den normalen BMWs liegt. Gleiches machen nun auch die Stuttgarter und platzieren zwischen den hochpotenten AMG-Fahrzeugen und den gemütlichen “Benzen” die sogenannten AMG Sportmodelle - mit dem GLE 450 AMG Coupé als erstem Vertreter.

Er kommt mit einem 367 PS starken V6-BiTurbo-Benziner mit Direkteinstpritzung und entwickelt zwischen 1.400 und 4.000 Umdrehungen 520 Newtonmeter Drehmoment aus drei Liter Hubraum. Verwaltet wird die Kraft wie bei den beiden zivilen GLE-Varianten (350 d: V6-Diesel mit 258 PS und 620 Nm; GLE 400: V6-Benziner mit 333 PS und 480 Nm) von einer Neungang-Automatik, allerdings verteilt der bei allen Modellen serienmäßige Allradantrieb im Normalbetrieb die Kraft beim Sportmodell nicht paritätisch zwischen den Achsen, sondern verschiebt das Moment etwas in Richutung Hinterache (40:60). Über Fahrleistungen und Verbrauch der zunächst drei Antriebe gibt  Mercedes noch keine Auskunft, und auch über noch folgende Motorvarianten ist noch nichts bekannt; ein Vierzylinder dürfte aber nicht lange auf sich warten lassen.

Die Technik.

Vorstellung Mercedes-Benz GLE Coupé Das Top-Modell verfügt standardmäßig über das Fahrprogramm Sport+, das die Modi Comfort, Glätte und Sport ergänzt und den Wagen noch straffer und noch direkter werden lässt. Die verschiedenen Betriebsarten nehmen aber nicht nur Eifluss auf Fahrwerk, Lenkung oder Antriebsstrang, sondern verändern auch den Motorklang und die Instrumenten-Anzeigen. In den beiden Sport-Modi greift außerdem die Wankstabilisierung namens Active Curve System mit ins Geschehen ein. Ebenfalls beim 450 AMG  serienmäig und sonst gegen Aufpreis zu haben ist das Airmatic-Paket mit Luftfederung und adaptiven Dämpfern; auch das Standard-Stahlfahrwerk kommt aber bereits mit einem selektiven Dämpfersystem.

Daneben bietet Mercedes natürlich auch für das GLE Coupé die ganze Armada an Sicherheitssystemen an, vom Abstandstempomat mit Lenkassistent bis hin zum adaptiven Scheibenwischsystem. Dazu gibt es ein Infotainmentsystem mit Online-Zugang, ein Bang & Olufsen-Soundsystem, ein Panorama-Glasdach und weitere Annehmlichkeiten, die den - derzeit noch nicht bekannt gegebenen - Preis in die Höhe treiben werden. Wer eher praktisch denkt, kann eine vollelektrisch ein- und ausfahrbare Anhängervorrichtung ordern, an die bis zu dreieinhalb Tonnen gehängt werden können.

Das verspricht Mercedes.

Nicht weniger als zwei Fahrzeuge in einem erwerbe der Kunde mit dem GLE Coupé - so Daimlers Marketingstrategen. SUV-typisch erhaben soll man sitzen, gepaart mit sehr guter Rundumsicht. Gleichzeitig verpricht Mercedes die direkten Fahreigenschaften eines reinrassigen Sportcoupés. Wir sind gespannt, ob den Ingenieuren dieser Spagat gelungen ist.

 

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