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Vorstellung: Mercedes-Benz E 200 NGD

Vorstellung: Mercedes-Benz E 200 NGD

Viel-Sparer für Viel-Fahrer

09.08.2013

Mercedes-Benz bringt für die E-Klasse wieder einen Erdgas-Motor. Der ab September 2013 erhältliche E 200 NGD soll die Tankrechnung halbieren und gleichzeitig die Umwelt schonen. Und er schafft bis zu 1.600 Kilometer ohne Zwischenstopp.

Anders als der bis Februar 2013 erhältliche E 200 NGT, der mit einem Kompressor-geladenen 1,8-Liter-Motor vorfuhr, setzt der neue E 200 NGD (steht für Natural Gas Drive) auf einen Zwei-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Turbo. So kommt der Neue zwar auf etwas weniger PS (156 statt 163 PS), legt dafür aber beim Drehmoment 30 Zähler auf jetzt 270 Newtonmeter (bei 1.250 Umdrehungen) zu. Auch wurde die Fünfgang-Automatik des Vorgängers ausgemustert, jetzt übernimmt die bekannte 7G-Tronic das Schalten.

Fährt mit Erdgas und Benzin

Vorstellung Mercedes-Benz E 200 NGDAuf die Fahrleistung der nur als Limousine erhältlichen Öko-Version hat dies keine Auswirkung, sie sprintet nachwievor in 10,4 Sekunden auf Tempo 100, wird aber mit maximal 220 km/h nicht mehr ganz so schnell wie der Vorgänger, der es auf Tempo 224 brachte. Dafür ist der Verbrauch deutlich gesunken. Statt 5,7 Kilogramm Erdgas konsumiert der E 200 NGD nur noch 4,3 Kilogramm pro 100 Kilometer.

Sind die drei E-Gas-Tanks (zusammen 19,5 Kilogramm), die den Kofferraum etwas einschränken (400 statt 540 Liter), nach rund 400 Kilometern leer, schaltet der Benz automatisch auf Benzinantrieb um; bei einem Normverbrauch von dann 6,3 Liter Super je 100 Kilometer soll die Gesamtreichweite 1.300 Kilometer betragen. Auf Wunsch verbaut Mercedes statt der des 60-Liter-Standards auch einen 80-Liter-Benzintank, dann muss erst nach gut 1.600 Kilometern wieder aufgefüllt werden.

Viel Fahrer können viel Sparen

Wer nur mit Erdgas fährt, soll sich bei einer Laufleistung von 20.000 Kilometern im Jahr rund 50 Prozent der Spritkosten sparen können; in diesem Beispiel wären das circa 1.000 Euro. Zwei Haken hat die schöne Spar-Welt allerdings: Gegenüber dem Einstiegsbenziner E 200 kostet der etwas schwächere E 200 NGD mit 47.808 Euro über 3.300 Euro mehr. Und mit 1.236 Erdgas-Tankstellen (Stand August 2013) ist das Netz im Vergleich zu den deutschlandweit insgesamt 14.300 Zapfsäulen nachwievor sehr dünn.

 

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