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Vorstellung: Ferrari LaFerrari

Vorstellung: Ferrari LaFerrari

Le Gottesdienst

06.03.2013

Wer auf dem diesjährigem Genfer Autosalon den Ferrari-Stand besucht, wird Zeuge einer Massenhypnotisierung, bei der wie von einem Magneten angezogen alle Kameras auf ein Objekt gerichtet sind: LaFerrari. Als eben jener Extremrenner auf der Pressekonferenz von Gottes Sohn auf Erden, Luca di Montezemolo, enthüllt wurde, lauschte die versammelte Pilgerschar eng gedrängt und voller Ehrfurcht.

Das neue Modell ist nicht einfach ein neuer Ferrari, der Enzo-Nachfolger ist LaFerrari, quasi die modernste und zukunftsweisende Verkörperung aller Werte dieser für viele PS-Jünger heiligen Marke. Ein Meilenstein in Design, Leichtbau und Antriebstechnik, welcher trotz seiner Massenhypnotisierung allerdings die Massen ignorieren wird, denn leisten können wird sich diesen limitierten Überflieger kein Normalsterblicher.

Obwohl ein besonders flach bauender Extremsportler, ist es Ferrari gelungen, trotz vieler dramatischer Luftöffnungen dem Außendesign eine insgesamt erstaunlich elegante Linie zu verpassen. Im Vergleich zum fast obszön auftretenden Spoiler-Monster Lamborghini Veneno  ist der LaFerrari eine mit harmonischen Linien herrlich fließende Wohlgestalt.

V12 und E-Motor

Vorstellung Ferrari LaFerrari Darüber hinaus handelt es sich um ein Hybrid-Fahrzeug, was nicht nur einer vorteilhaften Ökobilanz zuträglich ist, sondern das PS-Monster gleich noch zum schnellsten Ferrari in der Geschichte der Marke qualifiziert. Neben dem 800 PS starken 6,3-Liter-V12 unterstützt ein 163 PS leistender Elektromotor den Vortrieb der flachen Flunder.

Die Fahrleistungen, die dieses Doppelherz ermöglicht, sind atemberaubend: Der Standardsprint dauert weniger als drei Sekunden und nach nur 15 Sekunden soll der Flügeltürer die 300 km/h-Marke knacken. Maximal sollen 350 km/h möglich sein. Auch in puncto Querperformance hat der nach dem Hy-Kers-System arbeitende Zweitürer zugelegt und schafft den Rennkurs in Fiorano fünf Sekunden schneller als einst der Enzo sowie drei Sekunden schneller als der aktuelle F12 Berlinetta.

Sparsam aber teuer

Vorstellung Ferrari LaFerrari Die nur 60 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie wird sowohl durch Bremsenergie-Rückgewinnung als auch durch den Verbrenner gespeist und lassen sich dank dieser Rekuperation einige Liter Sprit sparen. Keine zehn Liter soll der rote Renner konsumieren.

Wer den mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüsteten Renner, dessen Karosserie weitestgehend aus Karbon-Werkstoffen besteht, in die Garage stellen möchte, muss schnell und finanzkräftig sein: Es wird nur 499 Exemplare geben zum Preis von über einer Million Euro. (mh/sp-x)

 

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