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Test: Suzuki Celerio

Test: Suzuki Celerio

Stadtauto für‘s schmale Budget

27.10.2014

In der Klasse unterhalb von 10.000 Euro ist ein Auto in erster Linie ein Funktionsobjekt. Der ab 9.690 Euro erhältliche Suzuki Celerio verzichtet daher auf Luxus und Lifestyle, bietet aber immerhin vergleichsweise viel Platz auf nur 3,60 Metern Länge.

Ein Grund dafür ist, dass die neu entwickelte Plattform einen der größten Radstände im Segment aufweist. Das macht sich vor allem im Fond bemerkbar, wo man die Beine spielend sortieren kann – das gilt selbst für größer gewachsene Personen. In der ersten Reihe sitzt man ohnehin recht luftig. So kann man den Celerio bei Bedarf auch mal für eine ausgedehnte Reise nutzen. Der bewusst sachlich gestaltete Celerio kommt zudem ausschließlich mit fünf Türen daher und demonstriert darüber hinaus auch mit den 254 Litern Kofferraumvolumen eine Praxistauglichkeit. Klappt man die Rücksitze um, wächst das Volumen auf satte 1.053 Liter an – ein Bestwert in diesem Segment.

Im Innenraum verkneift sich der Celerio ebenfalls jegliche Design-Spielerei und setzt stattdessen auf klare wie schnörkellose Instrumente mit nahezu perfekter Ablesbarkeit. Statt edler Materialien überwiegt neutraler Kunststoff. Und dennoch: Das Interieur macht einen soliden, ordentlich verarbeiteten Eindruck – hier klappert oder knarzt rein gar nichts. Einen USB-Anschluss gibt es dann aber doch, so ganz asketisch ist man mit dem Stadtwagen dann also nicht unterwegs

Test Suzuki CelerioDen Antrieb des in Thailand gebauten Suzuki übernimmt ein 68 PS starker Dreizylinder. Auf Wunsch lässt sich der Benziner mit einer überarbeiteten Benzineinspritzung und Start-Stopp-System kombinieren, wodurch der Verbrauch von 4,3 auf 3,6 Liter sinkt. Allerdings rechnet selbst Suzuki mit einem vergleichsweise geringen Anteil der Spritsparausführung, denn wirtschaftlich betrachtet lohnen sich die 1.100 Euro Aufpreis für Wenigfahrer kaum.

In puncto Fahrleistung spricht der Celerio mehr den Verstand als das Herz an, wenngleich man quirlig von der Stelle kommt. Hier spielt ihm das geringe Leergewicht in die Hände. Suzuki meldet weniger als 900 Kilogramm für die lückenhaft ausgestattete Basisversion. Nichtsdestotrotz genügt der charakteristisch sirrende Dreizylinder für den urbanen Bereich und gibt auch keinen Anlass zur Sorge, man könne mit dem Autobahnverkehr nicht mitschwimmen.

Ganze 4.000 Exemplare möchte der Importeur im nächsten Jahr absetzen. Die Konstrukteure jedenfalls haben ihre Hausaufgaben erledigt. (sp-x)

 

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