Drucken Weiterempfehlen   Twitter
 
Drucken Weiterempfehlen   Twitter
Study: Mercedes-Benz Ener-G-Force

Study: Mercedes-Benz Ener-G-Force

G-Klasse anno 2025

16.11.2012

Über 30 Jahre gibt es bereits die G-Klasse von Mercedes. Trotz ihres derzeitigen Verkaufsbooms halten sich hartnäckig Gerüchte um eine Neuauflage. Sogar Mercedes selbst heizt mit der Studie Ener-G-Force Raum diese Spekulationen an, dementiert aber zugleich ein baldiges Ende des Urgesteins. Ein im Rahmen der Los Angeles Auto Show präsentiertes Clay-Modell soll vielmehr eine futuristische Vision für das Jahr 2025 sein.

Study Mercedes-Benz Ener-G-ForceGrundlage für den Ener-G-Force ist eine Vision eines Highway-Polizeifahrzeugs für das Jahr 2025, die speziell für die diesjährige Los Angeles Design Challenge entworfen wurde. Bei dem Polizeiauto reichte es allerdings nur für Zeichnungen. Dennoch hat man in den Mercedes-Designstudios im kalifornischen Carlsbad die Idee weiterentwickelt und zusätzlich noch ein ziviles Pendant im 1:1-Format auf die Räder gestellt.

Und eben jene Räder sind nicht allein dank der 20 Zoll Durchmesser üppig dimensioniert, sie sind auch noch extrabreit sowie mit extragroben Stollen bestückt und haben trotz ihrer Größe noch viel Luft zur entsprechend hohen Karosserie. Optisch soll der futuristisch anmutende, mit hoher Bodenfreiheit gesegnete und für steile Anstiege optimierte Allradler dennoch entfernt an die aktuelle G-Klasse erinnern. Zumindest handelt es sich bei der seitlichen Fenstergrafik, bei Kühlergrill und Scheinwerfern oder den Heckleuchten oder dem Ersatzradkasten um entfernte G-Klasse-Zitate.

Allrad-Stromer

Study Mercedes-Benz Ener-G-Force

In die Zukunft blickt der Eneer-G-Force aber vor allem mit seinem Antriebskonzept, welches den eigentlich großen und martialisch auftretenden Allradler zum Null-Emissions-Auto qualifiziert. Für den Antrieb sind vier Radnabenmotoren verantwortlich, die laut Mercedes dank einer „Hochleistungselektronik sensibel und für jedes Rad einzeln dem jeweiligen Terrain“ angepasst werden. Zudem soll ein topografischer Rundumscanner das Fahrzeugumfeld analysieren und daraufhin Federung, Dämpfung und andere Fahrparameter hin optimieren.

Spannend ist vor allem der Energiespeicher des Ener-G-Force. Hier soll sich in Tanks auf dem Dach recyceltes Wasser befinden, welches von einem „Hydro-Tech Converter“ in Wasserstoff für den Betrieb einer Brennstoffzelle verwandelt wird. Speichereinheiten für die gewonnene elektrische Energie befinden sich in den Seitenschwellern, die über eine farblich variable Beleuchtung über den Ladezustand Auskunft geben. Bis zu 800 Kilometer Reichweite soll der Ener-G-Force ermöglichen, emittiert wird dabei allein Wasser. So umweltfreundlich könnten SUVs werden.

 

AutoScout24-TV
Test: Porsche Panamera Turbo

AutoWelten

No data available

ServiceWelten

No data available

Sicherheit online

Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrung und unseriösen Angeboten.
Surfen Sie sicher mit unseren Tipps.

Suche nach Angeboten

Marke
Model