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Study: Maybach Landaulet

Study: Maybach Landaulet

Für Freigeister

15.11.2007

Maybach beweist Mut zur Lücke. Mit der superedlen Studie Maybach Landaulet zeigen die Stuttgarter, was in der obersten Geldliga bislang noch fehlt. Ein halboffenes Automobil der Superklasse. Basis ist der luxuriöse Maybach 62 S. Das Landaulet ist jedoch noch edler, noch feiner und vor allem noch exklusiver.

Alles begann vor mehr als einhundert Jahren mit einer speziellen Pferdekutsche. Vorne saß, in einer dunklen Zelle, der Kutscher. Dahinter, sozusagen im Fond, verdingten sich die Adligen. Clou dieser Kombination: Ein großes Klappverdeck nur im hinteren Bereich. Es gab den Blick auf die elitären Insassen frei und die wiederum genossen eine nach oben grenzenlose Aussicht. Landauer nannte man diese edlen Transportmittel. Bekanntestes Modell – dann allerdings mit Verbrennungsmotor – der Mercedes-Benz 600 Pullmann Landaulet von Papst Paul VI. Nun lässt Maybach lässt Tradition nun wieder aufleben.

Exklusivität auf 6,17 Meter

An der Außenlänge hat sich im Vergleich zum geschlossenen Pendant nichts geändert. 6,17 Meter feinste Exklusivität rollen auch mit dem Landaulet auf den Flaniermeilen der Megacitys. Die Silhouette entspricht der des 62 S, da die Türen mit fest stehendem Rahmen Bestandteil des Landaulet-Konzepts sind. Im hinteren Bereich wurden allerdings nicht sichtbare Verstärkungen integriert, so dass die Steifigkeit voll erhalten bleibt und Windgeräusche nicht entstehen.

Study Maybach LandauletDas Öffnen des hochwertigen Faltverdecks, das etwa die Hälfte des kompletten Daches einnimmt, gelingt auf Ansage (zum Chauffeur) binnen 16 Sekunden. So lange dauert es, um das schwarze Verdeck zwischen Kofferraum und Fondpassagieren zu verstecken. Zur Not auch während der Fahrt. Allerdings sollte schon aus optischen Gründen die weiße, aus Leder gefertigte Persenning montiert werden. Das funktioniert allerdings nur manuell.

Natürlich muss die vielleicht exklusivste Studie der Welt weiß lackiert sein. Aber nicht irgendein weiß, sondern Antigua White. So nennen die Farb-Designer die edel schimmernde Lackierung, die besonders elegant mit dem schwarzen Stoffverdeck harmoniert. Weitere Styling-Besonderheit des Landaulets: Weiße 20 Zoll Aluminiumfelgen mit glanzgedrehten Speichen, dunkelrote LED-Rückleuchten sowie weiße Blinker vorn.

Lounge-Atmosphäre im Interieur

Study Maybach LandauletAuch die Grundaufteilung des Interieurs wurde vom Maybach 62 S übernommen und bei der Landaulet-Studie mit weißem Leder, schwarzem Granit und teurem Klavierlack weiter verfeinert. Im großzügigen Fond des teilweise geöffneten Maybach laden zwei multifunktionelle Ledersessel zum Verweilen ein. Sie können nach wie vor in eine wirklich entspannende Liegeposition gefahren werden und massieren auf Wunsch die Körper der Superreichen. Auf Knopfdruck lassen sich die Seitenscheiben dank Flüssigkristallfolie in blickdichtes „Milchglas“ verwandeln.

Der Chauffeur sitzt, ganz traditionsbewusst, in einem ebenfalls superedlen „Führerhaus“, das sich in dezentem Schwarz präsentiert. Im Vergleich zur Limousine wurde auch hier Hand angelegt. So tragen alle Zierteile eine schwarze Klavierlack-Oberfläche und der Innenraum ist mit besonders hochwertigem Leder handvernäht.

Vielseitiges Entertainment

Study Maybach LandauletSollte der einmalige Ausblick nicht genug Ablenkung bieten, gibt es auch im Landaulet mehrere Unterhaltungsmöglichkeiten für das Fondabteil. Einige können die Passagiere selbst bedienen. Beispielsweise den DVD-Spieler, den CD-Wechsler und ganz wichtig, das Champagner-Kühlfach. Andere müssen verbal animiert werden. Die Durchführung übernimmt nämlich der Chauffeur-Fuß. Denn er ist letztendlich Herr über die zwölf Zylinder, 612 PS und 1.000 Newtonmeter des Flüster-Biturbos.

Damit das weiße Ungetüm sicher zum Stehen gebracht wird, gibt es an der Vorderachse gleich vier Bremssättel. Zwei pro Rad. Sanftes Schweben, egal auf welchem Straßenbelag ermöglicht das Airmatic-Luftfahrwerk mit adaptivem Dämpfungs-System. Trotz der Ausmaße und des Gewichts soll der Landaulet mit einer hohen Agilität und Fahrdynamik überzeugen. Ob das überhaupt verlangt wird, sei dahingestellt.

Viel Exklusivität für viel Geld

Dass diese Maybach-Studie gebaut wird, liegt definitiv im Bereich des Möglichen. Preislich dürfte sich der Landaulet deutlich über dem Maybach 62 S bewegen. Dieser fängt bei rund 450.000 Euro an. Aber wer fragt schon nach solchen Nebensächlichkeiten.

 

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