Sie sind hier: Ratgeber Autopflege > Winterfit
Im Winter wird die Autopflege oft vernachlässigt. Schnee, Schmutz
und aggressive Mittel greifen den Lack, die Mechanik und auch die Elektrik sehr heftig an.
Wie
kann man nun seinen Wagen im Winter am besten vor Umwelteinflüssen schützen und welche Details sollte
man achten?
Hat man nun den Wagen überprüft, gesäubert und alles nachgefüllt, steht man vor
der Qual der Wahl. Vielerorts werden so genannte Nanoversiegelungen angeboten. Vor allem im Winter soll
diese Behandlung zahlreiche Vorteile mit sich bringen.
Bei der Nanoversiegelung wird
das Fahrzeug, in einigen Fällen komplett, mit einer haftenden Flüssigkeit bedeckt, die anschließend
trocknet und dann poliert wird.Es gibt unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten und Arten der Nanoversiegelung.
Teilweise kann man es sogar selbst machen.
Die Komplexität des Vorganges sollte jedoch
nicht außer Acht gelassen werden. Am besten lässt man einen Fachmann das Auto versiegeln. Man bezahlt
am Ende nur unwesentlich mehr und die Qualität des Ergebnisses überzeugt.
Eine Nanoversiegelung
lässt Wasser, Schmutz und sämtliche anderen Substanzen weniger am Fahrzeug haften. Durch den so genannten
Lotuseffekt perlen Schmutz und Dreck förmlich vom Wagen ab; nichts bleibt haften. So muss man das Fahrzeug
weniger oft waschen und der Lack wird geschont.
Auch Felgen und Chromteile profitieren
von der Versiegelung.
Bei Autoscheiben hat die Nanoversiegelung auch einen Sinn. Wasser
perlt schneller und effizienter von den Scheiben ab. Die Sicht wird erheblich verbessert und die Sicherheit
und der Komfort werden merklich erhöht. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Scheiben meistens separat
und mit einem anderen Mittel zu versiegeln sind. Diese Arbeit sollte man nur von einem Spezialisten
machen lassen, da eine gute Sicht essentiell wichtig ist und eine fehlerhafte Versiegelung durchaus
einen negativen Effekt haben könnte.
Nun hat man den Wagen vorbereitet. Alles ist kontrolliert,
außen ist er versiegelt, innen alles winterfest. Vor einigen Gefahren des Winters ist man trotzdem nicht
gefeilt.
Gefrierender Schneeregen macht nicht nur die Fahrbahn eisglatt, er kann auch das
komplette Auto mit einer undurchdringlichen Eisschicht überziehen. Türen frieren fest, Schlösser können
nicht mehr geöffnet werden. In solchen Situationen empfiehlt es sich immer ein kleines Fläschchen eines
Türschlossenteisers dabei zu haben.
In sehr kurzer Zeit wird das Schloss vom lästigen
Eis befreit und man kann die Tür wieder aufmachen.
Vereiste Scheiben bekämpft man am
besten nicht mit dem Eiskratzer, der leicht unschöne Spuren auf Glas und Lack verursachen kann, sondern
mit einem Enteiser-Spray, das in wenigen Augenblicken auch die dickste Eisschicht auftaut.
Zudem
ist es ratsam im Auto einen Schneefeger mit langem Griff mitzuführen. Falls mal das Fahrzeug stark zugeschneit
ist, hilft der Feger den Schnee vom Dach zu entfernen. So vermeidet man, dass der Schnee bei Fahrmanövern
auf die Windschutzscheibe rutscht und die Sicht verdeckt oder den Hintermann blendet.
Noch vor dem Wintereinbruch sollte man sein Fahrzeug gründlich kontrollieren
und
säubern. So verhindert man unangenehme Überraschungen im Nachhinein.
Zusätzlich empfiehlt
sich eine Nanoversiegelung. Sie schont nicht nur den Lack und sorgt so für einen besseren werterhalt
des Automobils; versiegelte Scheiben verbessern die Sicht und erhöhen die Sicherheit.
Desweiteren
muss man die richtige Winterausstattung mitführen. Schlossenteiser sollte man am besten dabeihaben.
Im Auto sollten Scheibenenteiser und Schneefeger nicht fehlen.
Denkt man an diese Ratschläge
und investiert etwas Zeit und Geld in die Vorbereitung des Fahrzeugs, verliert der Winter viel von seinem
Schrecken. Sowohl das Auto, als auch die Nerven und der Geldbeutel werden zudem geschont.