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Stadtautos

Viele Jahre sind Kleinwagen von der Autoindustrie sträflich vernachlässigt worden. Es waren Billigautos mit wenig Komfort, mangelhafter Sicherheit und karger Ausstattung.  Erst Ende der 90er Jahre kam mit dem zweisitzigen Smart Bewegung in die Szene. Inzwischen ist das Angebot ebenso groß wie vielfältig.     

Die Ultrakurzen

In dieser Kategorie stehen nur zwei Modelle zur Wahl:

  • Smart Fortwo
  • Toyota iQ

Trotz einem nicht unbeträchtlichen Längenwachstum um fast 20 Zentimeter beim letzten Modellwechsel im Jahr 2007 passt der Smart (2,70 m) immer noch in die kleinsten Parklücken. Der einzige wirkliche Konkurrent, der Toyota iQ, ist zwar ein ganzes Stück länger (2,99 m), bietet aber dafür drei vollwertige Sitze und einen zusätzlichen Notsitz. Die  ungewöhnliche Konstellation resultiert aus einem asymmetrisch gestalteten Armaturenbrett, das dem Beifahrer die Möglichkeit gibt, weiter nach vorne zu rücken. Obwohl der iQ erst seit einem Jahr gebaut wird, gibt es schon eine recht gute Auswahl an jungen Gebraucht- und Jahreswagen.  

Bis 3,50 Meter

Auch hier bleibt das Angebot überschaubar:

  • Chevrolet Matiz
  • Daihatsu Cuor

Im Frühjahr kommt der Chevrolet Spark als Nachfolgemodell für den Matiz. Seit dem Modellwechsel im Jahr 2007 bietet der Cuore mehr Raum und mehr Sicherheit.

Über 3,50 Meter

Zwischen 3,50 und 3,75 Meter wächst die Auswahl sprunghaft an. Hier die wichtigsten Modelle:

  • Citroen C1
  • Fiat 500
  • Fiat Panda
  • Ford Ka
  • Hyundai i10
  • Kia Picanto
  • Mercedes A-Klasse (bis 2004)
  • Mini II
  • Nissan Micra
  • Nissan Pixo
  • Opel Agila
  • Peugeot 107
  • Renault Twingo
  • Suzuki Splash
  • Toyota Aygo
  • Volkswagen Lupo

> Passende Angebote zu diesen Modellen

Nicht mehr gebaut wird der VW Lupo. Wer nach gebrauchten Modellen sucht, erzielt aber immer noch eine hohe Trefferquote. Citroen C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo sind weitgehend baugleich, ebenso Opel Agila und Suzuki Splash. Hier fällt es besonders leicht, bei der Suche auf eine andere Marke auszuweichen. Der Nachteil bei Kleinwagen ist, dass bei gebrauchten Modellen die Sicherheitsausrüstung oft nicht heutigem Standard entspricht. Meist fehlen Seitenairbags und das wichtige Stabilitätssystem (ESP). Für eine Ausnahme sorgt die Mercedes A-Klasse, die nach der Elchtest-Diskussion als erstes Modell mit serienmäßigem ESP auf den Markt kam. Mit einer Länge von 3,58 Meter passt aber nur das bis 2004 gebaute Modell in diese Kategorie.

Tipp
  • Ein Cityauto, das nicht in Umweltzonen einfahren darf, macht keinen Sinn. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, welche Schadstoff-Plakette zugeteilt ist.
  • Vorsicht: Ältere Modelle mit Dieselmotor haben oft hohe Fixkosten.
  • Wie Kleinwagen bei EuroNCAP-Crashtest abgeschnitten haben, finden Sie unter www.euroncap.com.

 
 

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