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Die Forderung nach sparsameren Autos trifft die Autohersteller von zwei Seiten. Einmal sind es die Autofahrer selbst, die weniger Geld für Sprit ausgeben wollen, zum anderen fordert aber auch die Politik reduzierte Verbräuche und damit weniger CO2-Emissionen. Das Angebot an genügsamen Autos zeigt, dass es nicht nur einen Weg gibt, diese Ziele zu erreichen.
Die sogenannten Drei-Liter-Autos von Audi und VW waren die ersten ganz auf Sparsamkeit getrimmten Modelle. In der Zwischenzeit gibt es verbrauchsoptimierte Fahrzeuge in breiter Auswahl und mit klangvollen Namen:
> Passende Angebote zu diesen Modellen
Wie wird aus einem bereits sparsamen Auto ein Fahrzeug mit noch weniger Verbrauch? Alle Hersteller bedienen sich da ganz ähnlicher Methoden. Zum Einsatz kommen fast immer aerodynamische Maßnahmen, verkleinerte Lufteinlässe, rollwiderstandsoptimierte Reifen, intelligentes Batterie-Lademanagement und längere Getriebeübersetzungen. Mitunter auch Start-Stopp-Systeme, die den Motor im Stand automatisch abschalten und starten, sobald der Fahrer die Kupplung betätigt oder den Gang wieder einlegt. BMW setzt diese Technologien unter dem Slogan „Efficient Dynamics“ nahezu in der gesamten Modellpalette ein. Die beiden Drei-Liter-Autos von Audi und VW werden nicht mehr gebaut und erzielen gerade deshalb Höchstpreise auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Viele der angebotenen Modelle haben für diese Klasse relativ untypische hohe Kilometerlaufleistungen. Zu beachten ist auch, dass es technische Probleme mit den damals noch recht jungen automatisierten Schaltgetrieben gab.
Unter „Downsizing“ verstehen Techniker Motoren mit kleineren Hubräumen, die mit intelligenter Motorsteuerung und Turboladern auf die gewünschte Leistung gebracht werden. Unter anderem setzen folgende Modelle auf dieses Konzept:
>Passende
Angebote zu
diesen Modellen
Downsizing ist ein noch recht junger Trend der Motorenentwicklung. Das Angebot entsprechender Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt ist demzufolge überschaubar. Grundsätzlich profitiert der Fahrer vom Sparpotenzial dieser Modelle nur dann, wenn er seine Fahrweise anpasst. Wer die Turbotechnik nicht zum frühen Hochschalten nutzt, sondern die Gänge ausdreht, um kräftige Beschleunigung zu spüren, wird vom Praxisverbrauch eher enttäuscht sein.
Bei Hybrid-Fahrzeugen ist der Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb gekoppelt. Der Spareffekt resultiert aus der Rückgewinnung von Energie, die normalerweise beim Bremsen und Ausrollen verloren geht. Ein Generator wandelt diese Bewegungsenergie in Strom um, der in einer Batterie gespeichert wird und in Beschleunigungsphasen wieder für den Antrieb zur Verfügung steht. Folgende Modelle stehen zur Wahl:
>Passende Angebote zu diesen Modellen
Der Vollständigkeit halber sind die Modelle der Luxusklasse mit Hybridtechnik hier ebenfalls aufgeführt. Obwohl ihr Verbrauch im Vergleich mit konventionellen Benzinern ähnlicher Leistung niedriger ist, kann man sie natürlich schon wegen der hohen Preise nicht als „Sparautos“ bezeichnen. Sparsam im eigentlichen Sinn sind die Hybrid-Fahrzeuge von Honda und Toyota. Ihren Sparvorteil spielen sie am besten im Kurzstreckenverkehr aus, wo bei häufigen Tempowechsel und Stopp-and-Go-Phasen viel Energie zurückgespeichert werden kann.