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Sobald Sie ein Fahrzeug in die engere Wahl gezogen haben, sollten Sie an die Folgekosten (Steuer, Verbrauch, Versicherung) denken.
In Österreich wird die Kfz Steuer direkt und in Verbindung mit der Kfz-Versicherung von den Versicherungsanstalten kassiert. Diese leiten die Kfz Steuer an die staatlichen Behörden weiter.
Höhe und Berechung der Kfz Steuer:
Mindest- und Höchstsatz:
Zuschlag bei alten Fahrzeugen:
Wenn man die Kfz-Haftpflichtversicherungsprämie und damit die Steuer nicht jährlich entrichtet, ist ein Zuschlag von
zu entrichten.
Einerseits errechnet sich aus der Staffelung der Kfz-Steuer eine höhere Steuerbelastung für Diesel-Fahrzeuge. Andererseits profitieren Diesel von einer niedrigeren Mineralölsteuer und sie verbrauchen in der Regel weniger Kraftstoff. Bei entsprechender Jahresfahrleistung kann sich ein Selbstzünder also durchaus rentieren. Dies auf Dauer richtig zu kalkulieren ist schwierig, weil die Marktpreise für Kraftstoffe nicht nur von der Besteuerung sondern auch von Angebot und Nachfrage abhängen. So gab es bereits eine kurze Periode, in der Dieselkraftstoff einige Cent teurer war als Superbenzin. Bei den alternativen Kraftstoffen Autogas und Erdgas gilt der Steuerbonus noch bis Ende 2018. Berücksichtigt werden muss aber, dass bei mit Autogas betriebenen Fahrzeugen ein Mehrverbrauch von bis zu 25 Prozent zu erwarten ist.
Nicht ganz einfach zu berechnen sind auch die Versicherungskosten. Sie sind abhängig von Ihrem Anbieter, der Art der Versicherung, Ihrem Schadenfreiheitsrabatt und der Typklasseneinstufung des Fahrzeugs. Hier gilt: Je niedriger die Typklassen, desto günstiger das Fahrzeug.
Der Wartungsbedarf ist bei den meisten Herstellern in den vergangenen Jahren erheblich reduziert worden. Außerdem berücksichtigen moderne Serviceanzeigen neben der Zeit auch die Einsatzbedingungen und den persönlichen Fahrstil. Kürzere Wartungsintervalle bei älteren Fahrzeugen sind daher ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Um sicher zu gehen, welcher Service für das auserwählte Modell vorgeschrieben ist, hilft eigentlich nur der Anruf bei einem Vertragspartner oder dem Hersteller selbst. Die entsprechenden Hotline-Nummern finden Sie auf der Homepage des jeweiligen Herstellers.