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Fahrzeugaufbereitung

Nachdem Sie den marktgerechten Wert Ihres Autos ermittelt haben, können Sie viel dazu beitragen, dass Sie diese Summe auch tatsächlich erhalten. Denn ein gut gepflegtes Fahrzeug lässt sich deutlich schneller und besser verkaufen.

Außen-Pflege

Dass sich ein gepflegtes Auto besser verkaufen lässt als ein vernachlässigtes, mag eine Binsenweisheit sein. Trotzdem sieht man immer wieder Gebrauchtwagen, die eine Autowäsche dringend notwendig hätten. Es lohnt sich auf jeden Fall, ein Auto vor einer Probefahrt gründlich zu waschen und matte Kunststoffteile wie Stoßfänger, Außenspiegel und Fensterfassungen mit einem Spezialreiniger in frischem Glanz erstrahlen zu lassen. Ist der Lack blind, bewirkt eine Politur wahre Wunder. Intakte Lacke besser mit Hartwachs konservieren. Mittlerweile gibt es im Handel wirklich gute Felgenreiniger, die selbst hartnäckig festgebackenen Bremsstaub schonend von der Felge entfernen.

Innen-Pflege

Auch im Innenraum, den Sie natürlich entrümpelt und gründlich gesaugt haben, bringen Spezialreiniger verlorenen Glanz zurück. Teppiche können mit Polster- und Teppichschaum bearbeitet werden. Das sieht sauber aus und riecht frisch. Vergessen Sie nicht, die Scheiben auch von innen gründlich zu reinigen. Ein von grauen Schleiern behinderter Durchblick ist ganz bestimmt nicht verkaufsfördernd. Vermutlich schaut Ihr Interessent auch in den Kofferraum. Deshalb sollte es dort ebenfalls ordentlich aussehen. Raucher sind gut beraten, wenn Sie den Aschenbecher nicht nur ausleeren, sondern auch mit Seifenwasser ausspülen.

Aufbereiter

Ist Ihnen die Mühe zu groß, können Sie sich an einen professionellen Aufbereiter wenden. Die Fachbetriebe finden Sie in den Gelben Seiten oder im Internet. Die Spezialisten werden Ihr Auto derart aufpolieren, dass Sie es kaum wieder erkennen. Ein solcher Service kostet zwischen 100 und 200 Euro.

Reparaturen

Minimale Blessuren von Steinschlägen oder kleine Kratzer können mit einem Korrekturstift auf Wachsbasis aufgefüllt und poliert werden. Das sieht besser aus und schützt vor Korrosion. Prüfen Sie sämtliche Funktionen Ihres Fahrzeugs und wechseln Sie schadhafte Teile aus, etwa gerissene Scheibenwischergummis, defekte Glühbirnen oder gesprungene Scheiben. Die Kosten für Glasschäden werden in der Regel von der Teilkaskoversicherung übernommen. Bei größeren Schäden müssen Sie abwägen, ob sich eine Reparatur lohnt, oder ob Sie das Fahrzeug etwas günstiger anbieten und den Käufer über den Mangel informieren.

§57a Überprüfung

Ist bald eine "Pickerl-Überprüfung"fällig, können Sie den Termin beliebig vorziehen. Mit frischer Plakette verkauft sich jedes Auto besser. Alternativ bieten die Prüforganisationen auch Gebrauchtwagen-Beurteilungen an, die das Vertrauen zwischen Verkäufer und Käufer fördern.

Tipp
  • Nehmen Sie sich Zeit für eine gründliche Aufbereitung oder beauftragen Sie damit einen Fachbetrieb
  • Räumen Sie auch Kofferraum und Handschuhfach auf
  • Wägen Sie ab, welche Reparaturen eventuell vor dem Verkauf notwendig sind

 
 

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