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Die Versuche laufen stets nach gleichem Muster ab. Wenn Betrüger auf Ihr Inserat antworten, wollen sie selten Ihr Auto kaufen. Meistens haben sie es darauf abgesehen, Geld oder sensible Daten zu ergaunern.
Nachdem Sie Ihren Gebrauchtwagen inseriert haben, erhalten Sie eine eMail mit dem Hinweis, dass irgendetwas mit der Annonce nicht stimmt, die Angaben vertauscht wurden oder ein anderes Problem zu lösen ist. Das sind sogenannte „Phishing-Mails“ (gebildet aus den Worten Passwort und fishing), die nur den Zweck haben, Sie zu einer gefälschte Seite zu locken, auf der Sie vertrauliche Angaben preisgeben sollen. Folgen Sie niemals dem entsprechenden Link. Auch wenn in diesem Link der Name eines Internet-Anbieters (oft falsch) zitiert wird, ist die eMail gefälscht. Von AutoScout24 werden Sie nie eine eMail erhalten, die nach vertraulichen Informationen fragt. Bei Verdacht nehmen Sie bitte über ein Kontaktformular oder telefonisch Kontakt mit Ihrem Online-Portal auf und klären Sie den Sachverhalt.
Ein Interessent meldet sich und bittet um telefonische Kontaktaufnahme. Rufen Sie zurück, erklärt er, dass er das Auto für einen Kunden suche, der leider kein Internet habe. Für eine Vermittlungsgebühr von 150 Euro sei der Deal so gut wie perfekt. Später im Kleingedruckten steht dann, dass die Gebühr auch dann fällig wird, wenn der Verkauf nicht zustande kommt. Manchmal gibt sich der „Vermittler“ sogar als Mitarbeiter eines Internet-Portals aus. Verkäufer, die nicht zahlen, erhalten oft Mahnbescheide. Wer glaubt, dass ein solcher Bescheid ungerechtfertigt ist, kann dagegen Widerspruch einlegen. Wichtig: Der Trick wird von Fall zu Fall abgewandelt, läuft aber immer nach gleicher Masche ab. Wenn Sie auf den Vermittlungsversuch gar nicht erst eingehen, scheitert der versuchte Betrug noch bevor er richtig begonnen hat.
Fast schon ein „Klassiker“ ist der Scheckbetrug im Internet auch unter dem Stichwort „Nigeria Connection“ bekannt. Auch hier gilt: Wer nicht auf die Offerte eingeht, hat nichts zu befürchten. Unter einem immer wieder abgewandelten Vorwand schlägt der Interessent vor, das Auto per Scheck zu bezahlen. Selbstverständlich erfolge die Übergabe erst, wenn der Scheck gutgeschrieben sei. Ein paar Wochen später platzt der Scheck dann. Beliebt ist auch, den Scheck – meist mit abenteuerlichen Begründungen – etwas höher auszustellen. Den Differenz-Betrag möchte der „Käufer“ dann als Rücküberweisung. Ein durchsichtiges Manöver, das nur den Sinn hat, diesen Betrag zu ergaunern.
Hände weg von einer Nachfrage, bei der als Rückruf-Kontakt eine Telefon-Nummer angegeben wird, für die zusätzliche Kosten anfallen. Vermutlich landen Sie in der Warteschleife eines Betrügers.
Weitere Informationen und Tipps zum Thema „Sicherer Autokauf“ erhalten Sie auf der Internet-Seite www.sicherer-autokauf.de, die AutoScout24 zusammen mit dem ADAC, ARBÖ / ÖAMTC und mobile.de ins Netz gestellt hat. Dort finden Sie ebenfalls Informationen über die Maschen der Internet-Gauner.