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Betrugsinserate und -E-mails

Wie überall, sind auch im Internet Schwarze Schafe unterwegs. Kaufinteressenten, die ihre Tricks kennen und sich vorsichtig verhalten, haben allerdings wenig zu befürchten.

Phishing

Vertrauliche Daten sind für Betrüger ein lohnendes Diebesgut, mit dem sie auf Beutezug gehen können. Um an solche geheimen Zugangsdaten und Passwörter heranzukommen, arbeiten sie mit gefälschten E-Mails, die vermeintlich von einem seriösen Unternehmen kommen. Auch Internet-Fahrzeugmärkte sind bereits Opfer solcher „Phishing-Mails“ (gebildet aus den Worten Passwort und fishing) geworden. Die Betrugsmasche kann allerdings nur funktionieren, wenn der Empfänger mitspielt.

Deshalb müssen Sie wissen: Ein Internet-Fahrzeugmarkt wie AutoScout24 wird Ihnen nie unaufgefordert eine eMail senden, in der direkt oder über einen entsprechenden Link nach vertraulichen Daten oder einem Login gefragt wird. Antworten Sie niemals auf eine verdächtige eMail und laden Sie keine angehängten Dateien herunter. Nehmen Sie stattdessen über ein Kontaktformular oder telefonisch Kontakt mit Ihrem Online-Portal auf und klären Sie den Sachverhalt. Geben Sie Daten nur auf der eigenhändig angeklickten Website eines Portals an, wenn Sie beispielsweise einen Suchauftrag erteilen oder Fahrzeuge speichern wollen.

Erkennen

„Phishing Mails“ sind recht einfach zu erkennen. Meist werden die Empfänger sofort aufgefordert, Daten einzugeben oder einem direkten (gefälschten!) Link zu folgen. Verräterisch sind auch eklatante Rechtschreib- und Grammatikfehler. Auch die Dringlichkeit ist ein Indiz, wenn etwa dazu aufgefordert wird, die Eingaben sofort vorzunehmen, weil Datenverlust drohe und sofortige Sicherheitsüberprüfungen notwendig seien.
Achtung: Betrüger setzen oft scheinbar echte Links ein, in denen sogar AutoScout24 vorkommt. Beim Anklicken ändert sich dann aber blitzschnell die Adresse.

Neue Masche

Aktuell sind E-Mails mit dem Absender AutoScout24 in Umlauf, in denen der Eindruck erweckt wird, AutoScout24 habe ein Inserat geprüft und empfohlen. Dies ist eindeutig eine Fälschung, denn für den Inhalt seiner Anzeige ist allein der Inserent verantwortlich. AutoScout24 kann als Anbieter einer Plattform für den An- und Verkauf von Fahrzeugen im Internet niemals ein Fahrzeug überprüfen und deshalb auch keine Empfehlung geben.

Falsche Spedition

Betrügerische Anbieter geben vor, sie seien im europäischen Ausland unterwegs, um deutsche – löschen, gilt für beide Länder Leasing-Autos aufzuspüren, deren Eigner mit den Ratenzahlungen im Rückstand sind. Angeblich sind sie befugt, diese fast neuwertigen, einwandfreien Fahrzeuge mit deutscher oder österreichischer Zulassung sofort zu günstigen Preisen zu verkaufen. Um Vertrauen zu erwecken, wird vorgeschlagen, Kauf und Lieferung über eine Spedition (oder eine „shipping company“) abzuwickeln. An diese Firma soll eine Anzahlung geleistet werden, sobald eine Bestätigung über den Transportauftrag übermittelt wurde. Natürlich existiert das Unternehmen nicht und der dazugehörige, gefälschte Internet-Auftritt verschwindet nach wenigen Tagen aus dem Netz.

Gefälschte Dokumente

Amtliche Dokumente wie Zulassungsbescheinigungen oder Typenschein können relativ einfach eingescannt und mit Bildbearbeitungsprogrammen manipuliert werden. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf per eMail übermittelte Unterlagen, sondern prüfen Sie immer vor Ort die Original-Dokumente.

Kostenpflichtige Rufnummer

Hände weg von einem Angebot, bei dem Sie weitere Informationen über das Fahrzeug nur bekommen, wenn Sie eine Rufnummer anwählen, für die zusätzliche Kosten anfallen. Möglicherweise existiert das Fahrzeug gar nicht.

Tipp
  • Antworten Sie niemals auf "Phishing-Mails"
  • AutoScout24 wird Ihnen nie unaufgefordert E-Mails schicken, in denen Sie einen Anhang öffnen oder Daten eingeben sollen!
  • Wählen Sie keine Rufnummer, die zusätzliche Kosten verursacht

 
 

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