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Gebrauchtwagentest: Toyota iQ

Gebrauchtwagentest: Toyota iQ

Smarter

12.02.2015

Klein, kleiner, Smart? Muss nicht sein, denn seit 2008 bietet Toyota einen ähnlichen Kleinstwagen für die Stadt an. Mit seinen knapp drei Metern Länge ist der iQ dem je nach Generation 30 bis 50 Zentimeter kürzeren Zweisitzer aus dem Daimler-Konzern überlegen und bietet außerdem einiges mehr. Vor allem im Innenraum.

Karosserie und Innenraum

Gebrauchtwagentest Toyota iQAuf 2,98 Meter Länge lässt sich zwar keine Großfamilie transportieren. Doch immerhin mehr als im Smart, denn der iQ bietet zur Not Platz für zwei weitere Mitfahrer. Allerdings findet hinter dem Fahrersitz höchstens ein Kleinkind Platz. Seinen Motor und Antrieb hat der fahrende Würfel vorne, was ihn wandelbarer macht. Ist die Rückbank umgeklappt, wächst der sonst winzige Kofferraum von 32 auf 395 Liter.

Motor

Gebrauchtwagentest Toyota iQDie Motorenpalette des frontgetriebenen iQ ist sehr übersichtlich. Die aus dem Toyota Yaris stammenden Aggregate leisten als Benziner mit dem 1,0-Liter-Dreizylinder 68 PS oder 98 PS im 1,3-Liter-Vierzylinder. Der kleine Benziner mit manuellem Fünfganggetriebe reicht für die Stadt völlig aus, auch wenn es ihm etwas an Durchzugskraft fehlt. Wer den Kleinen öfters auf der Autobahn bewegt, ist mit dem stärkeren Benziner in Kombination mit dem serienmäßigen Sechsgang-Getriebe besser bedient.

Auch ein Dieselaggregat wurde angeboten, was in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist. Den 1,4 Liter großen Vierzylinder-Selbstzünder mit 90 PS gab es aber nur bis Februar 2012. Wer etwas mehr Komfort in Form einer Automatik sucht, wird nur bei dem 98 PS-Benziner fündig, allerdings kostete der stufenlose CVT-Automat damals rund 1.400 Euro Aufpreis. Im eher preissensiblen Segment der Kleinstwagen ist diese Ausstattung deshalb eher selten zu finden.

Ausstattung und Sicherheit

Gebrauchtwagentest Toyota iQIn Crashtests schnitt der Mini aus Fernost besser ab als sein deutsches Pendant. Erreichte die ab 1998 bis 2007 gebaute Generation des Smart beim EuroNCAP-Crashtest lediglich drei von fünf Sternen und das bis 2014 gebaute Modell vier von fünf, gab es für den Toyota iQ 2009 die Höchstwertung. Der kleine Japaner verfügt serienmäßig über neun Airbags. Einer verbirgt sich hinten oberhalb der Kopfstützen im Fond und soll Passagiere bei Heckunfällen schützen. Denn aufgrund des fehlenden Kofferraums und somit der fehlenden Knautschzone sind die Insassen in der zweiten Sitzreihe bei Auffahrunfällen besonders gefährdet.

Die Innenausstattung des iQ ist Toyota-typisch gut. Die Oberflächen aus Kunststoff wirken nicht luxuriös, aber sauber verarbeitet. Bei der dezenten Modellüberarbeitung 2010 wurde die Haptik sowie Optik der Materialien nachgebessert. Bei normaler Pflege wird man dem rollenden Würfel sein Alter nicht anmerken. Immer serienmäßig an Bord des Kleinen ist eine Klimaanlage.

Qualität

Gebrauchtwagentest Toyota iQFür ein reines Stadtauto, das vor allem auf Kurzstrecken gefahren wird, schlägt sich der iQ mehr als ordentlich. Die Prüfingenieure des TÜV haben an diesem Toyota nur ganz wenig auszusetzen. 89,1 Prozent der geprüften Fahrzeuge zwischen zwei und drei Jahre verlassen die Hauptuntersuchung ohne Mängel, der Durchschnitt aller Fahrzeuge liegt bei 81 Prozent.

Seine Bremsanlage ist zwar grundsätzlich in Ordnung, doch ist das ewige Anfahren und Abbremsen im Stadtverkehr Gift für die Bremsscheiben. Aber unter diesem Makel leidet der iQ nicht alleine. Keinen Grund zur Sorge geben Scheinwerfer, Motor oder Getriebe. Auch das Fahrwerk überzeugt. Ihm machen die Schlaglöcher oder Bordsteinkanten scheinbar nichts aus, denn selbst nach fünf Jahren sind die Achsgelenke noch einwandfrei und auch die Lenkung übersteht die Torturen klaglos.

 
Fazit
 asdfasdf
Obwohl die Produktion des iQ für den europäischen Markt im Mai 2014 eingestellt wurde, gibt es über ihn wenig Negatives zu berichten. Bis auf die schnell verschleißenden Bremsscheiben zeigt sich Toyotas City-Flitzer als Musterschüler. Sein größtes Problem war der hohe Preis: Stolze 12.700 Euro wollte Toyota bei der Markteinführung für den günstigsten iQ haben. Gepflegte Exemplare aus Vorhand sind in der AutoScout24-Gebrauchtwagenbörse bereits für 4.600 Euro erhältlich und können eine gute Investition sein.

 

Und wer das Besondere sucht: Auf der Plattform des iQ entwickelte Aston Martin seinen ersten Kleinstwagen, den Cygnet. Dieser war hierzulande ab 38.000 Euro zu haben, als Gebrauchter wechselt der seltene Brite für immer noch stolze 30.000 Euro seinen Besitzer. (mg/sp-x)

 

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