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Gebrauchtwagentest: Gebrauchte Cabrios

Gebrauchtwagentest: Gebrauchte Cabrios

Oben ohne zum kleinen Preis

06.06.2018

Große Lust auf einen feschen Sommer-Flitzer, aber nur wenig Geld zur Verfügung? Kein Problem, denn auf dem Gebrauchtwagenmarkt tummeln sich reichlich Cabriolets, die Frischluft-Vergnügen zu moderaten Preisen erlauben. Beispiele gefällig? Hier fünf Sonnen-Schnäppchen aus zweiter Hand.

Wer es kompakt und knackig mag, sollte vielleicht nach einem Opel Tigra schauen. Nein, nicht nach dem Coupé der 90er-Jahre, sondern nach dem Twin Top, der als Besonderheit ein zweiteiliges Metallklappdach bietet, welches auf Knopfdruck im Heck verschwindet. Das fällt entsprechend etwas größer aus, hat dafür aber auch ordentlich Platz für Gepäck (167 bis 328 Liter). Was das Raumangebot betrifft, sollte man nicht allzu anspruchsvoll sein, denn der Tigra bietet eine recht knapp geschnittene Kabine für zwei. Mittlerweile wird das zwischen 2004 und 2009 gebaute Modell schon für etwas über 1.000 Euro angeboten. Allerdings haben hier oftmals Vorbesitzer mit Umbauten die Fahrzeuge verschlimmbessert. Idealerweise sucht man nach einem unverbastelten Exemplar. Neben einem 1,4-Liter-Benziner mit 66 kW/90 PS gibt es den starken 1.8er mit 92 kW/125 PS. Recht selten findet sich der Diesel 1.3 CDTI, der sowohl mit Leistung (51 kW/69 PS) als auch Sprit knausert.

Cabrio-Fun aus Deutschland

Gebrauchtwagentest Gebrauchte CabriosWer Cabrio-Spaß für mehr als zwei Personen wünscht, sollte nach einem zwischen 1998 und 2010 gebauten New Beetle mit Stoffdach schauen. Das eigenwillige Retrodesign des Käfer-Enkels hat durchaus Fans gefunden – doch die müssen im Gegenzug mit praktischen Schwächen leben. Trotz knapp 4,15 Metern Außenlänge bietet der kugelige Golf-IV-Ableger innen eher Kleinwagenmaß. Zudem gab es die elektrische Verdeckbetätigung nicht serienmäßig, sondern nur gegen Aufpreis. Mit guter Ausstattung, frischer HU und maximal 100.000 Kilometern wird das Käfer-Cabrio der Neuzeit ab circa 5.000 Euro angeboten. Bei den Motoren dominieren die Benziner mit 75, 102 oder 116 PS, manchmal ist auch ein 1.8er mit 110 kW/150 PS oder gar ein gleichstarker 2,5-Liter dabei. Ebenfalls selten ist der gute alte Pumpe-Düse-Diesel 1.9 TDI mit 77 kW/105 PS.

Wie der New Beetle basiert auch der von 1998 bis 2006 gebaute erste Audi TT Roadster auf dem Golf IV. Laut TÜV-Report schneidet der 2+2-Sitzer überdurchschnittlich gut, also mit vergleichsweise geringer Fehlerquote, bei der HU ab. Exemplare des Sportwagens mit weniger 100.000 Kilometer sind selten geworden und liegen preislich meist jenseits von 7.000 Euro. Wen hohe Kilometerzahlen auf dem Tacho nicht abschrecken, der findet den Stoffdach-Zweisitzer für weniger als 3.000 Euro. Der kleine Heckspoiler und ESP sollten auf jeden Fall an Bord sein – aufgrund einer Unfallserie besserte Audi nach dem Start des TT hier in Sachen Fahrstabilität nach.

Günstig aber nicht unproblematisch

Gebrauchtwagentest Gebrauchte CabriosVergleichsweise neu und vergleichsweise günstig ist der Fiat 500 in der Cabriolet-Version C. Anders als bei den meisten Offenkonstruktionen handelt es sich allerdings um ein Auto, das lediglich ein faltbares Sonnentop bietet. Vorteil: Die Insassen sind geschützter vor Fahrtwind. Nachteil: Statt einer kühlenden Brise sind die Passagiere hier eher einem lauen Lüftchen ausgesetzt. Ansonsten ist der 500C ein voll alltagstauglicher Kleinwagen mit charmanter Optik. Die Preise des seit 2009 produzierten Italieners starten für Exemplare mit weniger als 100.000 Kilometer schon ab 5.000 Euro. In puncto Langzeitqualitäten gilt der in sehr vielen Leistungsstufen zwischen 51 kW/69 PS bis 140 kW/190 PS verfügbare Cinquecento laut TÜV-Report allerdings als nicht ganz unproblematisch.

Gebrauchtwagentest Gebrauchte CabriosIn Hinblick auf die Problemzonen ebenfalls kein Musterknabe ist der Citroen C3 Pluriel. Dafür verwöhnt der Viersitzer mit einer hochvariablen Dachkonstruktion, dank der sich der alltagstaugliche Kleinwagen sowohl in einen Spider als auch in einen Pick-up verwandeln lässt. Von dem zwischen 2003 bis 2010 produzierten Franzosen werden Exemplare aus zweiter Hand schon für weniger als 1.000 Euro angeboten. Wer einen gut erhaltenen Pluriel jüngerer Baujahre mit wenigen Kilometer will, kann schon für unter 5.000 Euro zuschlagen. Wichtig: Unbedingt auch die Dichtigkeit des Daches achten. Die Wahl der Motoren ist überschaubar: Die beiden Benziner leisten 54 kW/73 PS oder 80 kW/109 PS. Alternativ gibt es einen Diesel mit 50 kW/68 PS. (sp-x/mh/jms)

 

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