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Erster Test: Skoda Fabia Facelift

Erster Test: Skoda Fabia Facelift

Nur noch mit Benziner

17.08.2018

Seat Ibiza, VW Polo und gerade erste der Audi A1 – der Volkswagen-Konzern hat den Großteil seines Kleinwagenangebots vor kurzem erneuert. Nur der Skoda Fabia basiert noch auf der alten Plattform und muss auch noch ein wenig durchhalten. Mit einem Facelift soll der Tscheche jetzt für die kommenden Jahre attraktiv gemacht werden – so ohne weiteres sind die Neuerungen aber nicht zu erkennen.

Erster Test Skoda Fabia FaceliftGalerie

Ein bisschen Kosmetik an Front und Heck, ein anderer Kühlergrill, optionale LED-Scheinwerfer und -Rücklichter und geänderte Schürzen. Man muss schon zweimal hinschauen, um das überarbeitete Modell als solches zu erkennen. Und auch wer den Innenraum entert, erkennt die neuen Instrumente, die frischen Stoffe und Farben nicht gleich auf den ersten Blick.

Erster Test Skoda Fabia FaceliftApropos Innenraum: Auch wenn sich hier nicht viel getan hat – im Vergleich zu seinen neueren Konzern-Geschwistern punktet der Fabia immer noch mit dem geräumigsten Platzangebot. Und das obwohl er der kleinste ist. Polo, Ibiza und A1 messen allesamt über vier Meter, der Skoda bleibt ganz haarscharf darunter. Das Beste: Während man bei den meisten anderen Kleinwagen den Kopf einziehen muss, bietet der Tscheche selbst nach oben reichlich Luft.

Auch als Kombi

Das Nachsehen hat man beim Gepäck, mit 330 Liter schluckt der Fabia am wenigsten von allen Vierlingen; fünf Liter weniger als der A1, und fast 20 Liter weniger als Polo und Ibiza Dafür ist er nach dem Aus des Ibiza ST inzwischen der einzige, der noch als 26 Zentimeter längerer Kombi (Aufpreis: 600 Euro) zu haben ist. Der nimmt es dann mit mindestens 530 Litern Gepäck auf.  

Erster Test Skoda Fabia FaceliftZurück zum Facelift: Das zeichnet sich neben dem frischen Lidstrich unter anderem durch ein zwei neue Assistenten aus. Hinzu gekommen sind ein Tot-Winkel-Warner und die Querverkehrs-Überwachung, die kosten allerdings 230 Euro Aufpreis. Und sie sind erst ab der zweiten Ausstattungslinie zu haben. Das gilt auch für Annehmlichkeiten wie die Mittelarmlehne mit den beiden USB-Anschlüssen, die neuen LED-Scheinwerfer, die Rückfahrkamera, das schlüssellose Zugangs- und Startsystem oder den adaptiven Abstands-Tempomat, den Fernlichtassistent oder die Berganfahrhilfe.

Immer mit Radio

Das heißt aber auch, dass der wegen des jetzt serienmäßigen Radios mit 6,5-Zoll-Display und der elektrisch einstellbaren Außenspiegel um ein paar hundert Euro angestiegene Einstiegspreis eher politischer Natur ist: Kaum jemand wird das Basis-Modell Ambition für 13.490 Euro kaufen, sondern mindestens zur 15.390 Euro teuren Attract-Line greifen. Unter der Haube steckt zu diesem Tarif übrigens ein hervorragend gedämmter Ein-Liter-Benziner – wie in allen zukünftigen Fabia-Modellen.

Erster Test Skoda Fabia FaceliftDie Diesel haben die Tschechen komplett abgeschafft, beim Benziner hat man nur noch die Wahl zwischen vier Leistungsstufen; wobei die schwächste 60-PS-Variante erst noch nachgereicht wird. Damit sinkt dann auch der Einstiegspreis nochmal. Aktuell also geht es mit 75 PS los, die, wie im Basis-Modell, frei atmend aus dem kleinen Motörchen geschöpft werden. Die beiden stärkeren Varianten setzen auf einen Turbo und leisten 95 und 110 PS.

Bitte mit Turbo

Die Starkversion kostet zwar mindestens 17.790 Euro, für sie spricht allerdings die sechste Übersetzungsstufe beim Handschalter und die Option auf ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Wer nicht vor hat, mit dem ausgewogen abgestimmten Kleinwagen häufig auf die Autobahn zu gehen oder lange Überlandstrecken zu fahren, dem reicht auch das sonst serienmäßige, manuelle Fünf-Gang-Getriebe.

Erster Test Skoda Fabia FaceliftDie mindestens 14.890 Euro für den schwächeren Turbo-Motor sollte man aber schon investieren, ansonsten ist der Fabia ziemlich Fahrspaß-befreit. Immerhin verkürzt die Aufladung die Sprintzeit gegenüber dem 75-PS-Sauger um mehr als vier Zähler – auf immer noch lange 10,8 Sekunden. Die Vmax steigt von 168 auf 184 km/h. Zum Vergleich: Das Top-Modell sprintet in 9,6 Sekunden auf Tempo 100 und läuft 195 Sachen. Der Verbrauch hingegen liegt bei allen Motorvarianten bei knapp unter fünf Litern.

 
Fazit
hierErster Test Skoda Fabia Facelift
Mag sein, dass der Skoda Fabia nicht auf dem letzten Stand der Technik ist wie seine Brüder aus Wolfsburg, Barcelona oder Ingolstadt. Als praktisches Brot-und-Butter-Auto tut ihm das allerdings keinen Abbruch und mit Simply-Clever-Lösungen wie dem praktischen Parkscheinhalter an der Windschutzscheibe stellt er seine Geschwister mitunter sogar in den Schatten. Vor allem dass er als einziger noch als Kombi erhältlich ist, verschafft ihm viele Pluspunkte. Vielfahrer dürften dagegen bedauern, dass Skoda die Diesel gänzlich verbannt hat.
 
 

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