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Galerie: Erster Test Mercedes E-Klasse mit neuen Antrieben

Erster Test: Mercedes E-Klasse mit neuen Antrieben

E wie Effizienz

09.05.2011

Gerade mal zwei Jahre ist die aktuelle Generation der Mercedes E-Klasse alt, doch im klassischen Geschäftswagen-Dreier ist sie inzwischen schon wieder der Senior: der neue Fünfer-BMW ging im vergangenen Jahr an den Start und Audi schickte erst kürzlich die Neuauflage des A6 ins Rennen. Um mithalten zu können, haben die Stuttgarter ihren Bestseller ein wenig aufgefrischt – vor allem in Sachen Effizienz.

Für eine Modellpflege, wie das Facelift bei den Schwaben bezeichnet wird, wäre es sicher noch zu früh, darum beschränken sich die Neuerungen in der E-Klasse auch fast ausschließlich auf die Antriebstechnik. So halten im Juli 2010 zum einen die aus S-Klasse und CL bekannten, direkteinspritzenden Sechs- und Achtzylinder-Motoren Einzug, die bei mehr Leistung bis zu 20 Prozent weniger Sprit verbrauchen.

Bis zu 20 Prozent weniger Verbrauch

Mercedes Classe EDer neue Saugmotor im E 350 kommt auf 306 PS, begnügt sich aber im EU-Durchschnitt mit 6,8 Liter Benzin auf 100 Kilometer. 8,9 Liter verbrennt der Biturbo-V8 im E 500, der mit 4,7 statt 5,5 Litern zwar deutlich weniger Hubraum vorweist, dafür mit 408 PS aber 20 Pferdestärken mehr bietet als der Vorgänger; der konsumierte noch 10,8 Liter.

Beide Aggregate sind an die überarbeite Sieben-Gang-Automatik 7G-Tronic Plus gekoppelt, deren neuer Wandler sowie weitere reibungsoptimierte Komponenten den Verbrauch ebenfalls senken sollen. Die 7G-Tronic gibt es ab sofort auch für die Vier-Zylinder-Benziner und -Diesel, bislang übernahm die Kraftverwaltung dort noch eine betagte Fünf-Gang-Automatik. Damit ist auch die Ära des Automatikwählhebels auf der Mittelkonsole passé, die 7G wird per Lenkstockhebel bedient.

Sparsameres Getriebe

Mercedes Classe EDer Umstieg auf das neue Getriebe beschert, zusammen mit einer nun serienmäßigen Stopp-Start-Automatik, auch den Vier-Zylindern deutlich gesunkene Verbrauchswerte. Der 204 PS starke 1,8-Liter-Turbobenziner im E 250 etwa kommt nun mit 6,6 Litern Benzin aus, und damit einen ganzen Liter weniger als zuvor.

Noch sparsamer sind freilich die Selbstzünder. Sowohl der 170 PS starke E 220 CDI, als auch der 204 PS leistende E 250 CDI weisen, mit Automatikgetriebe, einen Verbrauchswert von jeweils nur 4,9 Litern Diesel aus; handgeschaltet brauchen sie einen Zehntel Liter mehr. Erstaunlich: Der Basis-Diesel E 200 CDI mit 136 PS braucht mit 5,1 Litern sogar etwas mehr, als die stärkeren Brüder.

Gute Wahl: E 250 CDI

Mercedes Classe EAbgesehen vom geringeren Einstiegspreis (39.825 Euro) spricht also nicht viel für den E 200 CDI, zumal der 220 CDI (42.691 Euro) spürbar mehr Fahrspaß bietet. Die knapp 140 PS des Basismotors reichen zwar völlig aus, um die E-Klasse durchaus zügig von A nach B zu bringen, doch in Sachen Elastizität hat der stärkere die Nase deutlich vorn. Beim Überholen oder beim Zwischensprint macht sich das Leistungsplus bemerkbar, insgesamt tritt der E 220 CDI flotter an.    Die nochmal 3.000 Euro Aufpreis für den E 250 CDI hingegen kann man auch getrost in Komfortextras investieren.

Zum Beispiel in das ab Sommer verfügbare, aus der C-Klasse bekannte Command Online-Multimedia System, das dann auch in der E-Klasse Internetzugang ermöglicht. Kostenlos gibt es ab sofort dagegen das ebenfalls schon aus dem kleinen Bruder bekannte TFT-Farbdisplay für die Multifunktionsanzeige.

Fazit  

Eine optische Auffrischung tut wahrlich noch nicht Not, zumal Mercedes bei den als „hängende Mundwinkel“ verschrienen LED-Tagfahrlichtern ja bereits nachgebessert hat. Mit den technischen Neuerungen bringen die Stuttgarter ihre Geschäftslimousine allerdings wieder auf den neuesten Stand der Technik, zum Beispiel mit der Stopp-Start-Automatik. Und mit den gesunkenen Verbrauchen können sie mit der Konkurrenz wieder mithalten.   

 

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