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Galerie: Erster Test Fiat 500 C Mirror

Erster Test: Fiat 500 C Mirror

Vernetztes Sondermodell

09.02.2018

Sondermodelle tragen oft klangvolle Namen, den Fiat 500 gab es schon als „Lounge“, „Rockstar“ oder „Riva“. Dagegen klingt „Mirror“, das englische Wort für Spiegel, für die neuste Edition geradezu profan. Die Benennung weist aber deutlicher als alle anderen auf die tatsächlichen Vorteile des Italieners hin: Serienmäßig kann der Fahrer die Oberfläche seines Smartphones auf den großen, integralen Zentralmonitor des Fahrzeugs spiegeln. Mindestens 16.290 Euro werden für den Fiat 500 „Mirror“ fällig.

Wer sein Smartphone auch während der Fahrt vernünftig nutzen möchte, für den ist diese Ausstattung unerlässlich: Viele Apps des Telefons können simpel über das Fahrzeug bedient werden. Einfach das Mobiltelefon - sowohl Android als auch Apple - per USB-Kabel mit der Buchse in der Konsole verbinden, und schon kann es losgehen. Mit den Funktionalitäten des Systems muss man sich gar nicht erst vertraut machen, sondern kann sofort starten – denn man bedient ja sein gewohntes Mobiltelefon, in diesem Fall eben am Touchscreen seines Autos. So kann man beispielsweise eine im Smartphone integrierte App zum Navigieren nutzen – alle Eingaben macht man dabei komfortabel am großen Auto-Bildschirm, der auch die Zielführung anzeigt und so für weniger Ablenkung sorgt.  

Mit besserer Basisausstattung

Galerie: Erster Test Fiat 500 C MirrorNeben der Konnektivität bietet das Sondermodell Mirror eine bessere Basisausstattung, zum Beispiel 16-Zoll-Aluräder und Tempomat. Außerdem ist das ausladende Siebenzoll-Display natürlich serienmäßig, das gut ablesbar auf der Armaturenbrettmitte angebracht ist. Natürlich kann man sein Betriebssystem auch bei anderen 500er-Linien gegen Aufpreis auf dem Bordmonitor spiegeln. Die praktische Option „Mopar Connect“ ist allerdings den Mirror-Ausführungen vorbehalten. Dabei handelt es sich um einen vielfältigen Vernetzungsdienst: Im Falle eines Unfalls wird beispielsweise Kontakt mit einem Callcenter aufgenommen und Hilfe zum zuvor lokalisierten Fahrzeug geschickt, falls niemand der Passagiere reagiert. Wird das Auto gestohlen, kann der Besitzer es mit der dazugehörigen App orten. Außerdem kann er es ent- oder verriegeln und am Smartphone checken, wie es um Batterieladung, Kilometerstand, Reifendruck und Tankfüllstand steht. Die dafür benötigte Telematik-Box kostet 300 Euro Aufpreis – darüber hinaus werden Einbaukosten fällig, die die Werkstatt des Händlers berechnet. Für den laufenden Betrieb werden die ersten zwölf Monaten keine Gebühren erhoben, danach muss der Käufer mit einem jährlichen Tarif von etwa 79 Euro kalkulieren.

Galerie: Erster Test Fiat 500 C MirrorUnterwegs mit dem 500 „Mirror“ ist das Ziel rasch in der auf den großen Touchscreen gespiegelten Karten-App eingegeben und schon lotst das mobile Navi des Smartphones zuverlässig und präzise über die Landstraßen des Turiner Umlandes. Unser Italiablaue (490 Euro, nur für Mirror und S) 500 C samt elektrisch angetriebenem Faltdach ist mit seinem 1,2 Liter großen und 51 kW/69 PS starken Saugbenziner (ab 19.890 Euro) zwar nicht der stärkste auf der Straße, aber mit dem Triebwerk ist der Kleinstwagen ausreichend motorisiert. Durchaus eine Probefahrt wert automatisierte Fünfgang-Getriebe (1.000 Euro Aufpreis). Damit rollt man einfach entspannter durch den Stop-and-go-Verkehr, und auch unter dynamischeren Einlagen leistet die Box im Grunde gute Schaltarbeit. Dass das Getriebe die Übersetzungen etwas langsamer wechselt als wesentlich teurere Doppelkuppler oder Wandlerautomaten, kann man gut ausgleichen, indem man sich auf die schnell offensichtlich werdende Schaltstrategie einstellt und das Gaspedal entsprechend lupft.

Galerie: Erster Test Fiat 500 C MirrorWer noch etwas Budget hat, kann den vernetzten Stadtflitzer im Retrodesign mit Klimaautomatik (350 Euro), Parksensoren hinten (350 Euro) und Bi-Xenonlicht (900 Euro) ausrüsten. Gut vernetzt ist er ja ohnehin schon. (sp-x/pb/jms)

 

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