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Erste Infos: Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive

Erste Infos: Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive

Ungestümes Ungetüm

27.09.2012

Bei der Silvretta E-Auto Rallye 2012 waren wir noch mit dem Prototypen des Elektro-SLS unterwegs, in Paris zeigt Daimler nun die Serienversion mit dem sperrigen Namen Merecdes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive. Der Faszination des ungestümen Flitzers tut das Wort-Ungetüm keinen Abbruch.

Nicht weniger als „neue Maßstäbe bei Automobilen mit Elektroantrieb“ will Mercedes-Benz mit dem SLS AMG Coupé Electric Drive setzen, verkündet der AMG-Boss Ola Källenius. Und allein die technischen Daten setzen die Messlatte ziemlich hoch: Die vier jeweils 45 Kilogramm schweren Synchronmotoren, jedes Rad wird von einem Motor versorgt, drehen bis zu 13.000 Touren und entwickeln zusammen 552 Kilowatt.

Deutlich stärker

Erste Infos Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric DriveDas sind 751 PS und rund 200 PS mehr als noch im Protoyp zur Verfügung standen. Auch das Drehmoment wurde für die Serienversion noch einmal nach oben geschraubt, von rund 800 auf jetzt 1.000 Newtonmeter - so viel, wie der doppelt aufgeladene Sechsliter-Zwölfzylinder der 65er-AMG-Modelle hat.

Die enorme Schubkraft, die von zwei Getrieben verwaltet wird, katapulitert den Stromer in 3,9 Sekunden auf Tempo 100; was der E-SLS wiegt, hat Mercedes noch nicht verraten, die Kombination aus Aluminium-Spaceframe und einem Karbon-Monocoque für den allein 548 Kilogramm schweren Akku soll die Masse aber nicht zu schwer werden lassen.

Fast einen Tag zum Laden

Erste Infos Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric DriveDamit die Batterie nicht zu schnell leer wird, wird bei 250 km/h der elektronische Riegel vorgeschoben. Der 864-Zellen-Lithium-Ionen-Speicher stellt 60 Kilowattstunden bereit, über die Reichweite im EU-Zyklus gibt es noch keine Auskunft. Mit einer speziellen 22-Kilowatt-Wallbox soll sich der Akku in nur drei Stunden aufladen, ohne das Schnellladekästchen dauert es jedoch lange 20 Stunden, bis der Stromer vollgetankt ist.

Anders als die Leistungsdaten wird sich das Fahrverhalten nicht mehr groß von dem des Prototypen unterscheiden. Dank tiefem Schwerpunkt, optimaler Gewichtsverteilung und einem Allradantrieb, der mit seinen vier Motoren jedes einzelne Rad individuell ansteuern kann, dürfte der SLS AMG Electric Drive ganz vorne in der Liga der Supersportwagen mitspielen. Begleitet werden soll der Fahrspaß von einem charakteristischen Sound, der allerdings größtenteils aus elf Lautsprechern kommt und nur zu einem kleinen Teil wirklich mechanisch vom Auto erzeugt wird.

Mehr als doppelt so teuer

Der Preis für den rein elektrischen Sportwagen, der sich vom Prototypen vor allem durch einen anderen Kühlergrill in der Diamant-Optik des A-Klasse-Sportmodells unterscheidet und weiterhin exklusiv auch in neongelb bestellt werden kann, ist allerdings hoch: Während es das SLS Coupé mit Achtzylinder für knapp 200.000 Euro gibt, müssen für den ab Juni 2013 erhältlichen elektrischen SLS satte 416.500 Euro auf den Tisch gelegt werden. Immerhin sind dann aber das Navigationssystem, der iPod-Anschluss, ein Tot-Winkelassistent und eine Rückfahrkamera inkludiert...  (sp-x)

 

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