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Galerie: Erste Infos Chevrolet Orlando

Erste Infos: Chevrolet Orlando

Orlando, USA

31.08.2010

Anders als der Name vermuten lässt, wird die ehemals rein US-amerikanische Marke Chevrolet ihren neuen Kompakt-Van Orlando nicht in der gleichnamigen Stadt in Florida produzieren. Korea ist das Heimatland des neuen Siebensitzers, und das ist vielleicht sogar gut so. Denn die Koreaner verstehen es mittlerweile perfekt, Fahrzeuge nach dem europäischen Geschmack zu bauen, und diese dann wiederum auch in Asien und den USA gut zu vermarkten.

Bestes Beispiel ist der klar und sauber gezeichnete Orlando. Erinnert der rund 4,60 Meter lange Siebensitzer im Bereich der Front und der ausgestellten Kotflügel noch ein wenig an den Kia Soul, geriet der Rest ziemlich eigenständig und vor allem markant. Besonders harmonieren die riesigen Radhäuser mit 18-Zoll-Alufelgen.

Weniger Pfiff als die Studie – wie immer

Galerie: Erste Infos Chevrolet Orlando Zwar lässt die Serien-Version etwas Pfiff der Studie vermissen, gut sieht der in der Realität angekommene Orlando aber dennoch aus. Schön, dass Chevy die schmale Fenstergrafik und auch die spezielle, bis in den Kofferraumdeckel verlaufende Dachreling vom Concept Car übernommen hat. Schade, dass die scharf gezeichneten Heckleuchten und die spitzeren Scheinwerfer es nicht in die Serie geschafft haben.

Der Orlando soll den optischen Spagat zwischen SUV und Van schaffen. Mit Offroad-Anleihen wie angedeuteten, silber lackierten Unterfahrschutz, rundum verlaufenden Kunststoffrahmen und eben den markanten Radhäusern macht er was her und greift die Design-Elemente eines CrossTouran auf.

Im Innenraum sollen sieben Personen Platz finden und sich an den unzähligen Ablagen erfreuen. Das Besondere an den multifunktionalen Sitzen ist die kinomäßige Anordnung. So ist jede Reihe leicht über der davor befindlichen angebracht, was selbst den Hinterbänklern freie Sicht auf den vorausfahrenden Verkehr bieten soll.

Drei Motorisierungen

Galerie: Erste Infos Chevrolet Orlando Zum Marktstart in Europa, Anfang 2011, geht der Chevrolet Orlando mit drei Motoren ins Rennen. Den Einstieg markiert der aus dem Cruze bekannte 1,8-Liter mit 141 PS. Der Vier-Zylinder-Saugbenziner ist mit 176 Newtonmeter ab 3.800 Umdrehungen für einen voll beladenen Siebensitzer allerdings etwas schwachbrüstig.

Die Mehrzahl der Kunden – vor allem in Deutschland – wird wohl zu einem der beiden Diesel greifen. Hier bietet Chevrolet gleich zu Beginn die jeweils 2,0-Liter-Selbstzünder mit 131 und 163 PS an. Sie besitzen beide mit jeweils mehr als 300 Newtonmeter ab 2.000 Touren idealere Voraussetzungen für adäquaten und gleichzeitig sparsamen Vortrieb.

Orlando macht den Anfang

Der Orlando ist übrigens der Anfang einer Chevrolet-Modelloffensive. Sieben Modelleinführungen sind in den kommenden 15 Monaten geplant. So stehen in Paris beispielsweise die Facelifts von Capitva und Aveo. Auch 2011 startet die Elektrolimousine Volt.

Mit diesen Neuheiten und dem bestehenden Portfolio sollte den US-Koreanern eine rosige Zukunft blühen. Denn vor allem preissensible Kunden fühlen sich von der Marke angesprochen, was auch ein Verdienst der Motorenstrategie von Chevrolet ist. So gibt es für viele Modelle Flüssiggas (LPG), was die Spritkosten senkt. Aber nicht nur das. Ein anderer wichtiger Punkt ist das Aussehen. Und das kann, vor allem bei den Neuentwürfen, als durchaus gelungen bezeichnet werden. (mb)

 

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