Ein nagelneuer Geländewagen für unter 15.000 Euro – gibt’s sowas noch? Kaum zu glauben, aber in den Preislisten der Hersteller finden sich gleich drei Modelle, die für ein solch schmales Budget zu haben sind. Sie heißen Suzuki Jimny, Dacia Duster und Lada Niva und sie verfügen alle über permanenten Allradantrieb und eine Geländeuntersetzung.
Für den meisten Spaß auf der Straße und im Gelände sorgt sicherlich der Suzuki Jimny, der ab 14.600 Euro bei den Händlern steht. Der kleine Allradler entspricht mit seinem markanten Erscheinungsbild genau den Vorstellungen von einem Jeep-ähnlichen Offroader und bietet zudem ein ansprechendes Interieur. Aufgrund seiner kompakten Außenmaße und des kleinen Wendekreises von 9,80 Metern macht er auch auf engen Waldwegen eine gute Figur. Angetrieben wird der seit fast zwölf Jahren produzierte Jimny von einem 1,3-Liter-Benziner mit 86 PS. Durchschnittlich benötigt er 7,2 Liter Superkraftstoff auf 100 Kilometern.
Automobiler Ost-Block
I
m preislichen Mittelfeld ist der Duster positioniert. Der jüngste Modellableger der rumänischen Renault-Tochter Dacia kostet mit Allradantrieb mindestens 13.700 Euro. Unter dem Blech setzt man auf bewährte Technik. Die elektromagnetische Kupplung ist von Nissan, der 1,6-Liter-Ottomotor mit 105 PS stammt von Renault und konsumiert im Schnitt acht Liter. Als einziger der drei Kandidaten kommt beim Duster eine Sechsgang-Schaltung zum Einsatz. Mit einer Länge von 4,31 Meter übertrifft er die zwei Konkurrenten um gut 50 Zentimeter, was dem Platzangebot für Insassen und Gepäck sehr zu Gute kommt. Der kürzlich überarbeitete Lada Niva ist mit Abstand das günstigste Angebot. Laut Liste kostet er ab 10.990 Euro, er wird in der Praxis aber durchaus schon für weit unter 10.000 Euro offeriert. Der Russe rollt seit 33 Jahren fast unverändert über deutsche Straßen. Der 1,7-Liter-Benziner mit 81 PS verbraucht im Durchschnitt 9,5 Liter und erfüllt mittlerweile die Abgasnorm Euro 4. Beim Thema Sicherheit müssen die Kunden allerdings große Abstriche machen. Auch gegen Aufpreis sind weder ABS oder Airbags erhältlich, von ESP erst gar nicht zu reden. Die robuste Technik lässt ihn dafür auch schwierigstes Terrain meistern. Immerhin gewährt Lada sechs Jahre Garantie gegen Durchrostung.
m preislichen Mittelfeld ist der Duster positioniert. Der jüngste Modellableger der rumänischen Renault-Tochter Dacia kostet mit Allradantrieb mindestens 13.700 Euro. Unter dem Blech setzt man auf bewährte Technik. Die elektromagnetische Kupplung ist von Nissan, der 1,6-Liter-Ottomotor mit 105 PS stammt von Renault und konsumiert im Schnitt acht Liter. Als einziger der drei Kandidaten kommt beim Duster eine Sechsgang-Schaltung zum Einsatz. Mit einer Länge von 4,31 Meter übertrifft er die zwei Konkurrenten um gut 50 Zentimeter, was dem Platzangebot für Insassen und Gepäck sehr zu Gute kommt. Der kürzlich überarbeitete Lada Niva ist mit Abstand das günstigste Angebot. Laut Liste kostet er ab 10.990 Euro, er wird in der Praxis aber durchaus schon für weit unter 10.000 Euro offeriert. Der Russe rollt seit 33 Jahren fast unverändert über deutsche Straßen. Der 1,7-Liter-Benziner mit 81 PS verbraucht im Durchschnitt 9,5 Liter und erfüllt mittlerweile die Abgasnorm Euro 4. Beim Thema Sicherheit müssen die Kunden allerdings große Abstriche machen. Auch gegen Aufpreis sind weder ABS oder Airbags erhältlich, von ESP erst gar nicht zu reden. Die robuste Technik lässt ihn dafür auch schwierigstes Terrain meistern. Immerhin gewährt Lada sechs Jahre Garantie gegen Durchrostung. Lada nur im Gelände
Unser Favorit ist der Jimny, weil er sehr viel sicherer fährt als der Lada und einfach mehr Spaß macht als der Duster. Der Dacia ist dagegen die richtige Wahl für Menschen, die für wenig Geld moderne Technik haben wollen. Der Lada Niva sollte dagegen nur Offroad zum Einsatz kommen. Für eine längere Fahrt auf der Straße ist er einfach zu unkomfortabel, vor allem aber viel zu unsicher. (red/SP-X)



