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Bericht: Lackschäden selber beheben

Bericht: Lackschäden selber beheben

Kleine Kratzer selbst entfernen

20.09.2018

Vielen Autobesitzern gilt der Lack ihres Kfz als heilig. Weist er Kratzer auf, kann das neben dem guten Eindruck auch den Restwert negativ beeinflussen. Doch nicht für jede Schramme in der Außenfarbe muss gleich ein Profi anrücken. Es gibt auch Möglichkeiten, mit etwas Eigenarbeit kleine Fehler kostengünstig zu korrigieren.

Lackschäden genau begutachten

Ein moderner Autolack besteht in der Regel aus vier Schichten. Unterhalb der eigentlichen Farbe befinden sich noch die Grundierung und der sogenannte Füller. Der Basislack wird zudem durch einen Klarlack geschützt. Ist nur dieser betroffen, bietet sich eine DIY-Option zur Entfernung von Kratzern an. Wer feststellen will, ob man selbst Hand anlegen kann, sollte den Schlitz in der Schutzschicht genauer inspizieren. Hebt sich im Kratzer ein anderer Farbton ab, der von einer der unteren Schichten stammt, ist der Profi gefragt. Gleiches gilt, wenn beim Darüberstreichen der Fingernagel in der Rille hängen bleibt, was ebenfalls auf eine für Laienarbeit zu tiefe Wunde hinweist, die erfahrene Fahrzeugaufbereiter hingegen gut kaschieren können.

Handelt es sich aber um leichtere Kratzer, können auch Laien gute Ergebnisse erzielen. Dazu sollte man vorbereitend den betroffenen Bereich mit Spülmittel und warmen Wasser reinigen und anschließend mit Autoleder trocknen. Danach wird der Kratzer mit einem sanften Schleifmittel bearbeitet. Neben speziellen Polituren lässt sich dafür auch eine in jedem Haushalt verfügbare Zahncreme verwenden. Bei der Wahl einer Politur bietet ein Blick auf Vergleichstests im Internet Orientierungshilfe.

Auf die passenden Produkte achten

Gute Ergebnisse lassen sich meist mit Lackreinigern erzielen, die über Zusätze wie Nano-Partikel oder Carnaubawachs verfügen. Selbst bei schonenden Polituren ist zu bedenken, dass die darin enthaltenen Schleifmittel grundsätzlich Lack abgetragen. Entsprechend empfiehlt sich eine behutsame Vorgehensweise, bei der kleinere Mengen mit einem Poliertuch und sanft kreisenden Bewegungen aufgetragen werden. Wer mit zu viel Politur und zu viel Kraft arbeitet, könnte dem Lack substanziell schaden. Anschließend lässt man die überschüssige Politur auf dem Lack trocken, um sie danach mit einem sanften Stoff- oder Frotteetuch abzureiben. War das Polieren erfolgreich, sollten keine Kratzspuren mehr sichtbar sein und somit die bearbeitete Stelle insgesamt nicht mehr unangenehm auffallen.(sp-x/mh/jup)

 

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