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Bericht: Getriebe

Bericht: Getriebe

Welches Getriebe passt zu mir?

10.08.2018

Will man ein neues Auto kaufen, muss man sich in vielen Fällen nicht nur zunächst für Modell und Motorisierung, sondern auch für eine Getriebeart entscheiden. Welcher Fahrertyp bin ich: Will ich einfach nur bequem von A nach B kommen oder sportlich unterwegs sein, Benzin sparen oder einen besonders günstigen Kaufpreis erzielen? Es gibt mittlerweile eine breite Palette an verschiedenen Getriebetypen gibt. Ein Überblick.

Der Standard: das manuelle Getriebe

68 Prozent aller Europäer setzen laut ADAC auf ein Auto mit Handschaltung. Das ist bei der Anschaffung günstiger, weil technisch simpler und weniger aufwendig. Dazu lässt sich mit dem richtigen Fahrstil meist ein geringerer Verbrauch erzielen als bei Automatikgetrieben. Außerdem macht das Fahren mit einer knackigen manuellen Schaltung – auf der richtigen Straße – einfach Spaß und man fühlt sich stärker mit dem Auto verbunden. Ein Puristen-Argument, das aber nach wie vor für viele Fahrer gilt. Und dies, obwohl es auch ein paar Argumente gegen ein manuelles Getriebe gibt: Es ist aufwendiger zu handhaben, vor allem in Stop-and-Go-Phasen oder im Stau. Außerdem führt ein Fehler beim Schalten schneller zu einem Schaden als bei einem Automatikgetriebe.

Das Mittelding: das automatisierte Schaltgetriebe

Mit einem europaweiten Marktanteil von knapp drei Prozent ist das automatisierte Schaltgetriebe nicht gerade ein Bestseller. Im Prinzip funktioniert diese Schaltung wie ein normales Getriebe, lediglich die Kupplung wird automatisch betätigt. Der Aufpreis ist gering, aber lohnt trotzdem kaum. Der etwas optimierte Verbrauch tröstet meist nicht über lange Schaltpausen hinweg, die – besonders bei schwächeren Kleinwagen – extrem störend sein können.

Der Exot: das CVT-Getriebe

Noch seltener als das automatisierte Schaltgetriebe ist hierzulande das CVT-Getriebe. Knapp zwei Prozent der Autos in Europa sind damit ausgerüstet. Das stufenlose Getriebe ändert die Gänge beinahe ohne spürbaren Schaltvorgang und ist daher sehr komfortabel. Lediglich die Geräuschkulisse kann störend sein, die Drehzahl ist hier von der Geschwindigkeit quasi entkoppelt. So entsteht der ungeliebte „Gummibandeffekt“. Dank optimierter Drehzahlen, ist der Verbrauch dafür häufig geringer.

Der Klassiker: die Wandler-Automatik

Komfortabel, sanft und gut geeignet für den Anhängerbetrieb: Die Wandler-Automatik hat durchaus ihre Berechtigung. Das zeigt auch ein Marktanteil von 17 Prozent in Europa und beeindruckenden 73 Prozent in Nordamerika. Mittlerweile gibt es den Wandler in manchen Modellen sogar mit bis zu zehn Gängen. Durch den recht hohen Aufpreis, einen leichten Mehrverbrauch im Vergleich zum Handschalter und den erhöhten Platzbedarf ist die Wandler-Automatik eher in höherklassigen Fahrzeugen zu finden.

Der Komplexe: das Doppelkupplungs-Getriebe

DSG, EDC oder PDK: Getriebe mit Doppelkupplung tragen bei verschiedenen Herstellern unterschiedliche Namen. Zwei automatisierte Teilgetriebe mit eigener Kupplung bieten den Vorteil, den nächsten Gang immer schon parat zu haben, was Schaltvorgänge extrem schnell macht. Außerdem sind diese Direktschaltgetriebe platzsparender als ein Wandler. Allerdings durch die aufwendige Technik auch meist mit einem deutlichen Aufpreis behaftet. (sp-x/mf/jms)

 

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