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Galerie: Bericht Genfer Studien

Bericht: Genfer Studien

Feine Fingerübungen

09.03.2018

Wer auf Studien steht, muss zum Genfer Autosalon. Die Schweizer Frühjahrsmesse hält traditionell zahlreiche Concept Cars bereit, die einen mehr oder weniger konkreten Ausblick auf die Zukunft geben. Neben den Highlights wie BMW M8 Gran Coupé, Porsche Mission E Cross Turismo, VW I.D. Crozz und Skoda Vision X, die wir Ihnen im Genf-Rundgang und der Volkswagen-Übersicht vorstellen, gibt es noch zahlreiche weitere spannende Fingerübungen.  

Hingucker von Tata

Galerie: Bericht Genfer StudienZwei spannende Studien bringt ein Hersteller mit, den man hierzulande gar nicht auf dem Schirm hat: Tata. Der indische Auto-Gigant, zu dem unter anderem auch Jaguar und Land Rover gehören, läutet mit seinen Konzepten nicht weniger als eine neue Design-Ära ein, und das, was die Kreativen da geschneidert haben, kann sich sehen lassen: Vor allem die Kompakt-Studie 45X könnte mit ihren scharfen Linien, schmalen Scheinwerfer und dem schlanken Kühlergrill gerne so in Serie gehen. Wie die finale Version aussieht, wissen wir wohl 2019, ob die Marke damit dann auch den Sprung nach Europa wagt, ist allerdings noch offen. Während der 45X noch ohne Interieur auftritt, kann man in der daneben stehenden SUV-Studie H5X schon einen Blick auf das zukünftige Cockpit-Design werfen: Aufgeräumt, mit zahlreichen Displays und Touchscreens orientieren sich die Inder damit klar am aktuellen Zeitgeist.  

SsangYongs fünftes E-Konzept

Ein weiteres Elektro-SUV gibt es am SsangYong-Stand zu sehen. Das knapp viereinhalb Meter lange e-SIV Concept ist allerdings schon die fünfte Elektro-Studie, die die Koreaner präsentieren, in Serie ist bislang davon noch nichts gegangen. Das soll sich 2020 ändern: Dann könnte der viereinhalb Meter lange e-SIV (heißt Electronic Smart Interface Vehicle) beim Händler stehen und dank zahlreicher Kameras und Radarsensoren nicht nur autonom geradeaus fahren, sondern auch alleine die Spur wechseln können. In Sachen Reichweite versprechen die Koreaner 450 Kilometer, der 140-kW-Motor soll das durchweg schick gezeichnete SUV 150 km/h schnell machen.    

Giugiaro bleibt der Limousine treu

Galerie: Bericht Genfer StudienMehr oder weniger der klassischen Stufenheck-Form bleibt der italienischen Stardesigner Giugiaro treu: Hinter dem sperrigen Namen GFG Style Sibylla verbirgt sich eine über fünf Meter lange E-Limousinen-Studie, die zusammen mit dem chinesischen Energie-Unternehmen Envision entstanden ist. Auffällig ist vor allem das mehrteilige, Glaskuppel-artige Dach, das sich bis weit ins Heck zieht. Zum Einsteigen rutschen die Dachelemente zur Seite und machen Platz;  bei Sonnenlicht verdunkeln sie sich automatisch. Den Antrieb übernehmen vier E-Motoren (zwei an jeder Achse), der zum Fahren benötigte Strom steckt in einer 75-Kilowatt-Batterie. Erstaunlich: Obwohl der E-Antrieb weit weniger Frischluft braucht als ein Verbrenner, ist ist die Front des Sibylla eine einzige, breite Kühleröffnung.

Toyota zeigt den BMW Z4

Galerie: Bericht Genfer StudienEher als Rennwagen denn als klassische Studie getarnt ist der neue Toyota Supra, der zusammen mit BMW entwickelt wurde und in München auch bald als Z4-Nachfolger vom Band läuft. Den ersten Ausblick gibt jetzt der 4,57 Meter lange Rennsport-Prototyp GR Supra Racing. Wer sich die typischen Motorsport-Anbauteile und vor allem den üppigen Heckflügel wegdenkt, bekommt eine gute Vorstellung des Zweisitzers: Das weit nach hinten versetzte Cockpit, die lange Haube und das schnittige Heck erfüllen klassische Sportwagen-Ansprüche. Geplant ist, dass der BMW noch dieses Jahr die automobile Bühne betritt, die finale Supra-Version soll dann Anfang 2019 folgen.

Renault zeigt Taxi-Vision  

Galerie: Bericht Genfer StudienWährend sich BMW und Toyota an sportliche Selbstfahrer richten, zeigt Renault in Genf ein neues Taxi-Konzept. Der EZ-GO fährt nicht nur rein elektrisch, sondern auch komplett autonom. Bis zu sechs Fahrgäste kann das Robo-Taxi mit maximal 50 km/h durch die Stadt transportieren. Navigiert wird per Lasersensoren, die aus dem Dach ausfahren, und damit der EZ-GO im City-Verkehr möglichst wendig ist,  haben ihm die Entwickler die bei Renault in einigen Modellen schon erhältliche Allradlenkung spendiert. Der Clou: Zum Einsteigen klappt der Renault den gesamten Dachbereich nach hinten und über eine schräge Rampe können sogar Rollstuhlfahrer problemlos an Bord gehen.  

Subaru mit schickem Design

Galerie: Bericht Genfer StudienWeitaus weniger futuristisch geht es am Subaru-Stand zu. Die Viziv-Tourer-Studie könnte mit wenigen Abstrichen schon bald so in Serie gehen und würde mit ihrem Kanten-und Sicken-reichen Design frischen Schwung in die manchmal noch etwas angestaubte Subaru-Modellpalette bringen. Realität könnte der Kombi als Levorq-Nachfolger werden, ob sich die Japaner dann wirklich so viel Progressivität zu trauen, bleibt aber abzuwarten. Zumindest Außenspiegel und Türgriffe dürfte die finale Version noch erhalten; beides fehlt bei der Studie.

Lagonda tritt gegen Rolls-Royce an

Galerie: Bericht Genfer StudienIn Sachen Design nicht mehr als eine Fingerübung dürfte der Lagonda Vision Concept sein. Von außen wirkt der keilförmige Brite eher wie ein schwarz-glänzender Kieselstein, innen gibt es ein Lounge-Ambiente mit reichlich Plüsch wie aus dem Studien-Bilderbuch und natürlich fährt die Studie voll elektrisch. Viel spannender als das Concept Car selbst sind allerdings die Pläne von Lagonda. Als Noch-noblerer-Ableger von Aston Martin soll die historienreiche Marke ab 2021 gegen Rolls-Royce und Bentley antreten und deren  „Duopol“ im obersten Luxus-Segment aufbrechen. Den Anfang werden die Briten, wie könnte es anders sein, mit einem SUV machen, dass auf dem nächstes Jahr präsentierten Aston Martin DBX basieren soll.

Hyundai setzt auf Schönheit

Galerie: Bericht Genfer StudienEinen Ausblick auf mögliche zukünftige Design-Elemente gibt Hyundai mit der Studie „Le Fil Rouge“, was so viel heißt wie „der rote Faden“. Zwar spielen die Koreaner damit drauf an, dass das Design schon immer ein wichtiger Bestandteil der Markenphilosophie war, allerdings offenbart der Blick in die jüngere Vergangenheit durchaus noch Potential. Mit i30, Kona und dem ebenfalls in Genf vorgestellten Santa Fe ist die Marke aber auf einem guten Weg, und wenn sich Chef-Designer Peter Schreyer zukünftig am „roten Faden“ orientiert, dürfen wir uns auf spannende Neuheiten freuen. Vor allem der neue Kühlergrill, die spitz zulaufenden Scheinwerfer und der kecke Schwung in der Flanke fallen am Messestand ins Auge.

 

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