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Galerie: Bericht BMWs Neue bis 2013

Bericht: BMWs Neue bis 2013

Neues und Geheimes

17.08.2010

Nicht weniger als sieben neue Baureihen, eine neue Marke und selbstverständlich noch die Erneuerung vieler bestehender Baureihen wird BMW allein in den kommenden drei Jahren in den Markt bringen. Hybride, Elektromobile, krasse Supersportler, viel Lifestyle – die Münchner haben sich einiges vorgenommen.

Allein im Jahr 2010 stehen noch einige gewichtige Neuheiten an: So folgt dem gerade frisch eingeführten 5er Touring zum Ende des Sommers noch der geliftete Mini, der mit einem völlig neuen 1,6-Liter-Diesel aus hauseigener BMW-Produktion besonders sparsam geworden ist. Der kleine Diesel dürfte künftig wohl noch in vielen anderen BMW-Modellen für niedrige Verbrauchswerte sorgen.

Mit Mini will BMW in nächster Zeit deutlich expandieren. Neben dem Countryman, der offiziell am 18. September starten wird, drängen schon bald die beiden Lifestyle-Varianten Roadster und Coupé ins Rampenlicht und auf die Straße. Die beiden reinen Zweisitzer wurden bisher nur als Studien vorgestellt, eine zeitnahe Markteinführung gilt aber als sehr wahrscheinlich. Für die Offen-Version würde sich das Frühjahr 2011 anbieten, das Coupé könnte dann später im Jahr folgen.

Neue SUVs

Le futur de BMWEinen großen Messeauftritt hat dann Anfang Oktober 2010 auf dem Pariser Autosalon die zweite Generation des X3. Das optisch deutlich modernisierte SUV-Modell wird sich mit mehr Platz, mehr Komfort und mehr Leistung präsentieren. Unter anderem ein neuer, 306 PS starker Turbobenziner sorgt in Kombination mit einer Acht-Gang-Automatik für mächtigen Vortrieb, während der X3 mit dem nunmehr 184 PS starken Basisdiesel nur 5,6 Liter verbrauchen soll. Ende November 2010 startet der neue X3 für rund 39.000 Euro.

Ebenfalls ein heißer Kandidat für den Pariser Autosalon ist die neue Generation des 6er. Das sportlich orientierte Nobel-Derivat der 5er-Baureihe wird aller Voraussicht nach in der französischen Hauptstadt zunächst als Cabrio das Licht der Autowelt erblicken. Optisch wird der 6er viel von der schlanken und eleganten Linie des neuen 5er übernehmen. Auch technisch werden Antriebe, Fahrwerk und Ausstattung dem aktuellen 5er-Programm entsprechen. Wohl noch 2010 wird das Cabriolet, das übrigens wie gehabt über ein Stoffdach verfügen wird, in den Markt kommen. Das Coupé wird Anfang 2011 auf der Detroit Motor Show debütieren und zum kommenden Frühjahr antreten.

Schöne, schnelle 5er-Abkömmlinge

BMWEin ebenfalls elegantes, coupéhaftes Derivat der 5er-Baureihe wird das Gran Coupé. Die viertürige Schönheit wurde im April 2010 noch als Studie vorgestellt. Damals war eigentlich schon jedem klar, dass die im Juli 2010 dann auch offiziell bestätigte Serienversion kommen wird. Ende 2011 oder Anfang 2012 soll die Limousine dann gegen Audi A7 Sportback und Mercedes CLS antreten. Auch das Gran Coupé wird technisch weitgehend der 5er-Baureihe entsprechen.

Ebenfalls ein mit Spannung erwartetes 5er-Derivat ist der kommende Überflieger M5. Der bisherige M5 wurde bereits vor Monaten eingestellt, bis sein Nachfolger kommt, wird man sich noch einige Monate gedulden müssen. Statt eines V10 wird diesmal ein V8 mit Doppelturboaufladung für mindestens 550 PS gut sein, allein auf die Hinterachse losgelassen. Deutlich unter fünf Sekunden wird so der 100-km/h-Sprint dauern.

Der „M1“

BMW M5Apropos M: Auch einen „M1“ wird schon bald wieder auf die Straße kommen. Allerdings wird es sich dabei um eine besonders sportliche Version des 1er Coupés handeln, die dann auf den Modellnamen BMW 1er M Coupé hören wird. Mitte 2011 soll es soweit sein. Etwas mehr als 1.500 Kilo Gewicht und über 350 PS – das sind die wichtigsten Eckdaten des kommenden Boliden, der rund 50.000 Euro kosten dürfte.

In etwa parallel zum besonders starken 1er Coupé wird BMW die zweite Generation des 1er einführen. Wohl zum Genfer Autosalon im März 2011 feiert zunächst der Fünftürer seine Premiere. Einige Monate später folgt dann der Dreitürer. Optisch dürfte sich der neue 1er am Design des X1 orientierten. Zudem wird der kompakte Münchener leicht wachsen und dabei den Fondpassagieren mehr Beinfreiheit bescheren. Der 1er wird auch dem Downsizing-Trend Tribut zollen. Neben einem turbogeladenen 1,2-Liter-Benziner wird der künftige 116d einen echten 1,6-Liter-Diesel unter der Haube haben, der sich mit weniger als vier Liter pro 100 Kilometer begnügen wird.

Die 3er-Familie wächst

BMW Série 3Ein weiteres wichtiges Volumen-Modell von BMW, der 3er, nähert sich ebenfalls mit großen Schritten dem Ende seines Produktzyklus. Mehr Komfort, mehr Dynamik, weniger Durst – diese Neuerungen sind Ehrensache. Erste Erlkönig-Bilder von noch stark getarnten Prototypen verraten auch, dass die Fahrgastzelle ähnlich wie schon beim 7er und 5er optisch nach hinten rückt und insgesamt für ein gestrecktes und elegantes Erscheinungsbild sorgt.

Ganz sicher wird es vom 3er nach der Einführung der Limousine sukzessive noch die bekannten Varianten Touring, Coupé und Cabriolet geben. Wohl noch vor Einführung des neuen 3er dürfte BMW Ende 2011 ein völlig neues Mitglied der 3er-Familie einführen: den 3er GT. Die Karosserie wird wie der A5 Sportback Elemente von Kombi, Coupé und Limousine in sich vereinen. Zusätzlich soll der 3er GT im Gegensatz zum A5-Pendant sogar noch einen Hauch von SUV versprühen. Ein weiterer Clou wird die zweiteilige Heckklappe sein. Hier gibt es für kleines Gepäck eine kleine Klappe und alternativ die große Klappe samt Heckscheibe, die einen großzügigen Zugang zum Fond eröffnet.

Die Elektro-Revolution

Doch noch einmal zurück zum 1er: Während Fünf-und Dreitürer der nächsten Generation 2011 in den Markt eingeführt werden, bringt BMW auf Basis des aktuellen 1er Coupés parallel noch eine Versuchsflotte des rein elektrisch betriebenen Active E auf die Straße. Mit den voraussichtlich etwa 1.500 Fahrzeugen will BMW in mehreren Regionen der Welt praktische Erfahrungen beim Alltagseinsatz von reinen Batterie-Autos sammeln.

BMW Project 444Der Active E ist dabei technischer Wegbereiter für ein vorläufig noch Megacity Vehicle genanntes Serienfahrzeug, das über den gleichen Antrieb verfügen soll. Doch anders als noch beim Avtice E, wird es sich beim Megacity-Fahrzeug nicht um ein Conversion-Car handeln, sondern um ein speziell auf die Anforderungen der E-Mobilität hin entwickeltes Fahrzeug. Auf einer völlig neuen Leiterrahmen-Architektur, die alle fahrrelevanten Komponenten aufnehmen wird, gibt es noch die darauf aufsetzende Fahrgastzelle, die aus dem Leichtbau-Material Karbon bestehen wird. Ordentliche Fahrleistungen, eine Reichweite zwischen 100 und 200 Kilometern und ein gehobenes Preisniveau kündigt BMW an. Das kommende viersitzige E-Mobil soll übrigens auch Gründer einer neuen Submarke sein, die gerüchteweise I-setta heißen soll.

Projekt 444

Ebenfalls erst 2013 wird BMW noch einen technisch dem Megacity Vehicle verwandten Supersportler auf den Markt bringen. Das Entwicklungsprojekt trägt den internen Namen 444. Die Zahlen stehen für vier Sitzplätze, vier Liter Verbrauch und vier Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h. Offiziell will sich BMW zu diesem künftigen Leichtgewicht-Sportwagen zwar noch nicht äußern, doch mit der Studie Vision EfficientDynamics haben die Bayern bereits 2009 einen klaren Ausblick auf das kommende Modell gegeben. Beim Antrieb des künftigen Serien-Sportlers wird es sich also höchstwahrscheinlich um ein Hybridsystem aus zwei E-Motoren und einem kompakten Verbrennungsmotor mit drei Zylindern handeln.

Überhaupt die Antriebe: Hier wird es einen generellen Wandel geben, hin zu weniger Emissionen und mehr Effizienz. Zum einen erreicht BMW dies bei den konventionellen Verbrennungsmotoren durchs Downsizing, die Benziner und Diesel werden also kleiner und effizienter. Darüber hinaus wird BMW die Hybridisierung und Elektrifizierung der Antriebe vorantreiben und parallel auch reine E-Fahrzeuge anbieten. Als Fernziel sieht BMW noch immer Wasserstoff als den Energieträger der Zukunft, der sowohl Brennstoffzellen als auch Verbrennungsmotoren mit Energie versorgen soll. Doch Wasserstoff-Technik in Serienfahrzeugen wird es wohl erst 2020 geben.

Le futur de BMW

 

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